Donnerstag, 1. März 2012

Unerkannter Stammgast

Mönsch, jetzt ist wieder ein ganzer Haufen an Textideen in der Pipeline. Ich muss das mal festhalten und sortieren, damit ich noch klar komme und nix vergesse. Also, da wäre zunächst mal immer noch der zweite Teil vom Anti-ACTA-Demotext, der schon vor einer Woche fertig sein sollte und der sich in dem Moment, in dem diese Zeilen hier getippt werden, immer noch in der Mache befindet, obgleich er zu dem Zeitpunkt bereits hier auf dem Blog zu lesen ist, da ich ihn unbedingt als Erstes veröffentlichen wollte. Dann sollte es ja demnächst noch um Kino gehen, ich habe es nicht vergessen. Da kommen dann diverse Sachen aus dem Filmbereich rein. Überdies kamen in den letzten Wochen ein paar Gedanken zu Minecraft zusammen, die in einer Review zusammengefasst werden sollen. Außerdem fand ich noch einen angefangenen Text zu der Septemberwoche im Januar, den ich nicht mehr fertigstellen werde, da es zu lange her ist, ich (absichtlich) währenddessen kein Buch führte und ich mich auf Grund dieser Tatsachen nicht mehr an den Verlauf erinnern kann. Daher kommt dieser Text ausdrücklich gekennzeichnet im Entwurfsstadium hier rein. Was den Besuchern aber am ehesten unter den Nägeln brennen dürfte, ist der nächste Teil der Skizzenfestival Diaries. Warum die diesmal so lange benötigen, stand schon im letzten Teil vom ACTA-Text. Was das (vor)letzte Wochenende angeht, möchte ich schon ein paar Dinge erwähnen, die für einen Bericht im hier üblichen Stil nicht ausreichen; aus diesem Grund handele ich das gleich hier mit ab.

Also: Wir waren am Wochenende im Harz zum Skifahren. Normalerweise geht es in die Alpen, dafür fehlte uns hier gerade die Zeit, die Planungssicherheit im Voraus (denn wir beschlossen es erst wenige Wochen vorher; die Entscheidung fiel wegen der Kältewelle) und die Lust, tausend Kilometer zu fahren. Unterm Strich kann man zu dem Hang sagen, dass er für ein Mittelgebirge gut zu gebrauchen war. Für mehr als zwei, drei Tage sollte man als erfahrener Fahrer aber nicht verweilen, da einem die Pistenkilometer ausgehen. Insgesamt 10.000 Meter zu fahren, alles blau und rot, und die eine schwarze Piste verbietet sich mir, sie Piste zu nennen. Ich hab ja schon einiges erlebt, aber solche Hubbel kann man nicht mehr Hubbel nennen. Wenn du auf einem solchen Kawenzmann stehst und neben dir geht es einen Meter senkrecht runter, und auf dem ganzen Hang kucken Baumspuren heraus (also untergepflügte Äste, Wurzeln bis hin zu Baumstümpfen), nenne ich das nicht Piste. Was mich irritierte, war die Sperrung wegen zu hoher Windgeschwindigkeiten am Sonntag. Beim am selben Tag stattfindenden Eishockeyspiel hab ich mich nicht so reinfinden können, am interessiertesten war ich an dem Typen, der mit seiner fahrbaren Eismaschine in den Pausen die Eisfläche reparierte. Die Karre sah genauso aus wie die von dem Zomboni aus Pflanzen vs. Zombies, nur größer.

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