Jetzt erstmal der Bericht von der Rip van Winkle-Zeichnung (da in diesem Blog bereits zweimal irgendwas mit Hellsing zur Sprache kam, bot sich das an).
Erstmal die Vorzeichnung. Ich bin noch nicht so lange mit Tintenschreiber und schwarzem Filzstift unterwegs (was heißt noch nicht so lange; eher noch nicht so erfahren, aber das bezieht sich darauf, nicht gleich sofort in der Lage zu sein, die Proportionen hundertprozentig hinzukriegen). Man kann es aber bereits ungefähr einschätzen. Und die charakteristische Locke ist bereits mit an Bord.
Auch bei einer Vorzeichnung, besonders wenn man danach mit Tinte o.ä. zeichnet, sollte man Details vorzeichnen. In diesem Fall besonders das Gesicht; die Handpartie ist zwar auch detailreich, noch detailreicher als das Gesicht, aber dort kann man notfalls ein wenig improvisieren.
Die obere Hälfte ist mehr oder weniger grob vorgezeichnet. Darauf konzentriert sich die Hauptarbeit. Die untere Hälfte wird dagegen ein Spaziergang. Und jetzt geht's in eine Pause.
Man kann an der Zeit sehen, dass es etwas länger gedauert hat, bis ich wieder angefangen habe. Im direkten Vergleich mit dem Original (und, ich gebe es zu, unter Zuhilfenahme eines Lineals) fällt auf, dass mit dem Gesicht irgendwas nicht stimmt und die linke Seite sowieso zu breit ist. Das hab ich hier korrigiert.
Nachdem die betroffene Seite etwas höher gelegt wurde, kann mit dem Schwarzfärben begonnen werden. Es macht sich gut, erst mal eine größere schwarze Fläche zu färben, bevor man an den anschließenden Details rummunkelt. Dabei muss man sorgfältig die Grenzen ziehen, nciht dass später irgendwas schwarz ist, was weiß sein müsste. In diesem Fall nur die Knöpfe am Ärmel und die charakteristische Locke.
Die Fläche ist komplett eingefärbt. Den Rest gibt es im nächsten Eintrag.
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