Zur Erklärung des folgenden Artikels: Ich schrieb ihn vor kurzem, als Steve Jobs noch lebte, dann speicherte ich ihn auf meinem USB-Stick, wo ich ihn dann vergaß. Aus diesem Grund erfolgt die Erklärung der Rolle von Leighton Meester hier doppelt. Es ist auch der Grund, weshalb ich der Ansicht war, diese Erklärung bereits geliefert zu haben: Ich schrieb sie, aber ich veröffentlichte sie nicht. Den Artikel als Ganzes will ich aber niemandem vorenthalten. Also, los geht’s:
Über die Wikipedia-Seite vom Mondscheintarif bin ich mal wieder auf die dort vorhandene Liste der Sprachpanscher des Jahres gelangt. Diese wird seit 1997 geführt, die erste Auszeichnung ging an Jil Sander. Für ein mit englischen Begriffen durchsetztes Interview, bei welchem man doch ein bisschen Anstrengung benötigt, wenn man bis zum Ende durchhalten will. Im Jahr 2000 führte der Rektor der LMU (München) unter anderem für Masterstudiengänge. MWUHAHAHAHA! Irgendwie ist mir auch noch keiner begegnet, der diese Umstellung hätte gutheißen können. Ebenfalls interessant (und witzig) finde ich den nächsten Titelträger, der aus der Bestattungsindustrie kommt und einige Umbenennungen forderte: Der Sarg solle peace box heißen, was einen ziemlich schwarzen Humor bedeutet, und es sollten die Begriffe des Bestatters und der entsprechenden Fachmesse zu Gunsten der Ausdrücke funeral master und eternity wegfallen. Das Bild, welches ich dem Klang der Wörter nach im Kopf habe, sieht in etwa so aus, dass bei der Bestattung erst mal ganz laut HIM oder irgendwelcher Symphonic Metal gespielt wird. Am besten Wishmaster von Nightwish. Und keiner kriegt sich mehr ein, weil alle die Misheard Lyrics, alternativ Wumbabas oder Agathe Bauer-Lieder zu nennen, im Kopf haben. Einen Eintrag wert befand ich Holbein’s Lounge (Holbein war ein Maler, naja, was heißt einer, eigentlich mindestens drei) und den McClean. Aktueller Preisträger ist die Telekom, was angesichts der offensichtlichen Fehlkonstruktion des Roamings auch nicht verwundert, und wie in der Begründung richtig steht, beginnt es schon beim Internetauftritt: Von den ÄPPS mal ganz abgesehen (wer hat sich den Begriff „App“ ausgedacht, muss irgendein Marketi… Vermarktungsheini von Apple gewesen sein, siehste, es fängt einen schon ein), wird ein neues Umweltportal gestartet mit dem Namen feelGreen. Ich will mich aber nicht grün fühlen, verdammt! Wie soll sich das überhaupt äußern? Grün ist kein Gefühlszustand, sondern allenfalls ein elektromagnetisch-physiologischer.
Aber was rege ich mich auf, würde Hagen Rether sagen. Es gibt andere Probleme als dieses. Und ich wies bereits darauf hin, dass es zwar gut ist, wenn sich jemand um ein Problem kümmert, es aber nicht gut ist, wenn man so tut, als ob das das einzige Problem wäre.
Für Leighton Meester ist mir doch noch eine Rolle im Film eingefallen. Sie könnte ungefähr in Filmmitte, am vorläufigen Höhepunkt, eine Nebenrolle übernehmen. Die Szene wird in einem Hotel spielen, und sie parkt die Autos der Hotelgäste in der gebäudeeigenen Tiefgarage. Wird aber nur eine kleine Rolle sein, größer zwar als die Rolle von Jenna Elfman in Grosse Pointe Blank, allerdings immer noch kleiner als die Rolle von Jada Pinkett-Smith in Matrix Reloaded. Insgesamt vielleicht vergleichbar mit dem Rollenumfang von Vivica A. Fox in Kill Bill. Im Moment bin ich dabei, die ganzen Seiten aus der Architectural Digest, die ich mir vor längerer Zeit markierte, einzuscannen. Denn in dieser Zeitung sind einige gute Szenenbildanregungen zu finden. Ich beließ es bei zwei Ausgaben, da es sonst zu viel Material wird, in einer zu großen Bibliothek findet man auch nichts mehr. Für Interessierte: Es handelt sich dabei um die November- und die Dezember-Ausgabe von 2005.
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