Semesteranfang. Der Tag liest sich revue wie folgt: Wollte gestern Abend noch schön zocken, weil heute Vorlesungen anfangen. Hat mit einem BIOS-Update, einer Windows-Reparatur, damit einhergehend dem Verlust sämtlicher Systemwiederherstellungspunkte und letzten Endes einem möglichen Kühlerproblem geendet. Wegen Übermüdung erste Vorlesung verpasst. Verdammt, ich hatte mir doch vorgenommen, alle, also wirklich ALLE Vorlesungen zu besuchen. Wie ich Systeminstabilitäten hasse! Zuerst dieses bekloppte Audacity, dann sieht Flatout 2 so aus, als wäre im Hintergrund ein 50 km² großer Bildschirm, der das aktuelle Geschehen kommentiert, und jetzt so was.
Aber es wird wieder. Nach meinem heutigen Depressionsanfall, der mich dazu zwang, mich vormittags auf der Couch in meine Kuscheldecke einzumummeln, ein trauriges Buch zu lesen, traurig zu sein und ständig den Soundtrack von „Good bye, Lenin!“ im Kopf zu haben, ging es wieder nach oben. Fenster auf, PC lüften lassen, Vorlesung besuchen und in der Sonne ein bisschen Vitamin E produzieren. Und so schlimm war es doch gar nicht. War sogar ganz nett.
Macht aber irgendwie Bock, im abgesicherten Modus zu arbeiten. Der Rechner hat die Auflösung auf das Minimum reduziert, so dass man sich fühlt, als würde man mit Win95 arbeiten. Besonders wenn man dann was schreibt oder die Quotes auf gbo liest, ist das richtig nerdig. Back to the roots. Keine Schule ist wie die alte Schule, und ich bin der Schulleiter. Am besten wäre es, wenn man dazu die Hardcore-a-capella-Gruppe „U-Bahn-Kontrollöre in tiefgefrorenen Frauenkleidern“ hören könnte. Wenn man im abgesicherten Modus Zugriff auf diese bescheuerte Soundkarte hätte. Kann die CPU das nicht emulieren? Emulation? Emule ... Muss auflegen, bevor mich das FBI ortet. - düt - düt - düt -
Das aber nur so als Eingangsvisitenkartendingszeug. Demnächst mehr dazu.
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