Donnerstag, 22. April 2010

Der Traum

Ich versuch mal, alles zusammenzukriegen und rolle das von hinten auf, erzähle also rückwärts.
Ich rannte raus auf den Parkplatz, um sie zu finden. Es war relativ früh am Morgen, dennoch hell erleuchtet. Ich sah sie nicht. Mir fiel jedoch auf, dass ein Wagen nicht richtig parkte: Es stand tatsächlich noch einer dahinter. Wer den letzten Eintrag gelesen hat, weiß, was für eines, für die anderen: Es war ein weißer BMW 1er. Ich bin da hin gerannt, aber noch auf dem Weg hab ich mich wieder eingekriegt und abgewinkt wie Gustav mit der Hupe: Es ist ein Viertürer. Also sie ist es nicht. Bin dann also lustlos zum Wagen getrottet, der offenbar einem Italiener gehörte. Ich saß auf der Rücksitzbank, die komischerweise über ein Targadach verfügte (ich erklär jetzt nicht, was das ist, es ist eine Zwischenform von geschlossenem und offenem Dach). Der Innenraum hatte eine Farbe, die dem beschriebenen Braunton nahe kommt. Dann fuhren wir weg. Und ich dachte mir, dass ich jetzt wirklich keinen Bock auf den Mist habe und bin, wir waren irgendwo in einer bergigen Gegend, vielleicht in den Voralpen, alles war hellgrün begrast, bei voller Fahrt ausgestiegen. Dazu ist es aufwachbedingt nicht mehr gekommen.
Was war davor? Ich hab sie, glaube ich, rausgehen sehen aus irgendeinem zweistöckigen, langen Gebäude, welches wahrscheinlich als eine Art alternative Lehranstalt ansehbar ist, so wie wenn man den Speicher Katharinenberg zu einem fragmentierten Seminarraum umfunktionieren würde, nur eben zweistöckig, viel länger und viel enger. Irgendwas war da gerade los. Ach verdammt noch mal, jetzt hab ich den Faden verloren. Ach scheisse, was soll’s. Der andere Traum, also der von letzter Nacht, weil der vorherige ist schon wieder von vorletzter Nacht, bedingt dadurch, dass wieder etwas Zeit verging, was einen neuen Tagesanbruch zur Folge hatte, jedenfalls, in dem kam sie auch vor.
Worum ging es da noch gleich? Hmm, machen wir mal eine Rekonstruktion. Also, so weit ich mich entsinnen kann, war das ein sogenannter alternativer Erfolg. Und beim Aufwachen hatte ich Lonely Day von System of a Down im Kopf. AH jetzt weiß ich wieder. Das war so: Ich war irgendwo Klamotten kaufen in einem Laden, der so ähnlich geartet ist wir Prolaps in GTA San Andreas. Ich war in der Umkleide bzw. in der Nähe davon. Ich wollte, glaub ich, ’ne Badehose und hatte noch ein T-Shirt an. Und wie ich mich umdrehe, sehe ich, wie sie mit einer Freundin rausgeht, sie haben Badeklamotten an. Sie sehen mich nicht, denn sie stehen mit dem Rücken zu mir. Ich überlege, ob ich hinterher gehe, mache es dann aber doch nicht. Dann wollte sie wahrscheinlich irgendwas an ihrem Outfit wechseln, macht dabei ihr Oberteil auf, ich drehe mich pietätvoll weg (trotz Rückenzuwendung). Dann gehen sie Richtung Strand, weil das Ganze hat sich in unmittelbarer Strandnähe abgespielt. Könnte Südkalifornien sein oder besser nicht, irgendwo an einer Ecke, wo weniger los ist.
Irgendwie ging es dann mit einer völlig abstrusen hinterhältigen Profikillergeschichte in einem Hotel weiter, die mit dem Vorherigen nicht das Geringste zu tun hat, die aber nahtlos in einen alternativen Skikurs übergeht, bei dem, keine Ahnung, irgend so ein Modellbau-Kurs stattfindet, der mit einfachsten Mitteln abgehalten wird und bei dem ich seltsamerweise tierisch zurückliege. Dann stehen alle vor dem Haus, dort befindet sich meterhoch Schnee, die Einen (z.B. sie) stehen oben, die Anderen (z.B. ich) stehen unten. Die Wand hat eine leichte Schräge, man kann also hochkriechen. Das hab ich dann auch gemacht. Ist wie Tiefschneekriechen gewesen, und ich glaub, mit den Metern hab ich es übertrieben, hat sich jedenfalls wie ganz normales Tiefschneekriechen angefühlt. Ich denk mal, das hat wieder was mit dem Skiurlaub zu tun, weil da kommen auch zwei Komponenten mit rein, also dauernd nur sie im Kopf haben und dann noch der Snow War an einem der letzten Tage, wo ich unter Schneeballbeschuss im Tiefschnee auf jemanden zugekrochen bin, um ihn besser treffen zu können. Mit taktischem Ausweichen und allem. Was aber wichtiger ist: ICH WILL SIE SO SEHR!!! Nicht in dem Sinne „wollen“, wie Bree Tanner Bella wollte. Eher, dass ich sie wenigstens umarmen darf, sie überhaupt wieder (an)sehen darf. Ich verhungere hier!!!

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