Donnerstag, 23. Februar 2012

Text über die Demo gegen ACTA (Rostock) Teil 2

Der Zug ging lange in eine Richtung. Dort gibt es eigentlich keine berichtenswerten Vorkommnisse. Ich schlug mich bis an das vorderste Segment durch. Wir bogen nach rechts ab und erreichten den Markt. Dort fand die nächste Kundgebung statt. Ich fand Anna wieder, und Erik. Anna fand noch einen Bekannten wieder. Er befand sich am Anfang des Zuges, trug das Banner. Nachdem die Kundgebung vorbei war, gingen wir auf dieser Höhe gleich mit, so dass wir auch mittragen konnten. Wir gingen die lange Straße entlang, zurück zum Startpunkt. Dies fiel mir erst auf, als wir fast da waren. Die letzte Kundgebung wird vom Veranstalter selbst gemacht. Dabei fällt auch die Information, dass es 800 Anwesende sind. Danach war gewissermaßen Feierabend. Zehn vor fünf. Ursprünglich wollte Anna mit dem Fünf-Uhr-Zug fahren. Meine Bedenken ob der Veranstaltungszeit zerstreuten dies. Dass wir aber so früh fertig werden, hätte ich nicht gedacht. Dadurch hätte sie ja dann Recht behalten. Stattdessen gehen wir vier Richtung Saturn. Den hatten wir auf dem Zug noch vor der ersten Kurve passiert, ist also ein bekannter Weg. Anna braucht ein neues Telefon. Und irgend so ein Mixgerät. Interessant ist, dass so eine Art von Mixer, wie ich sie dort in der Abteilung sah, erst wenige Tage zuvor bei „Tom kocht“ verwendet wurde. Nachdem die Auswahl getroffen war, ging es wieder runter, die finale Kaufentscheidung fällen. Wir warteten derweil draußen. Ein Weilchen. Bannerträger Nummer eins macht eine Raucherpause unten am Eingang.

Als wir Anna rauskommen sehen, erfahren wir den Grund: Der Berater hatte sie offenbar am laufenden Meter zugetextet, um ihr irgendeinen Käse anzudrehen. Darauf werden wir gleich noch zurückkommen. Unten verabschieden wir Bannerträger Nummer eins. Wir gehen zu dritt weiter. Wir haben Hunger. Meine Streuselschnecke, die ich mir am Bahnhof Stralsund zwecks Kleinmachung eines Zwanzigers nebst Rückzahlung von zwei Euro an Anna gekauft hab, ist bis auf einen Rest auf dem Weg zum Saturn in mir verschwunden. Erik weiß, wo in der Nähe ein Pizza-Hut ist. Für die Unkundigen: Mit Hut ist in diesem Fall keine traditionelle Kopfbedeckung gemeint, es steht vielmehr für das englische Wort für Hütte und wird entsprechend ausgesprochen. Worüber wir auf dem Weg dorthin sprechen, weiß ich nicht mehr. Dies ist auch nicht entscheidend, denn der Weg ist kurz. Angekommen, bestellen Anna und ich uns was zu frayzn. Sie nimmt Margherita, ich nehm … öhm, was hab ich eigentlich genommen … *indenflyerschaut* Rodeo Lover’s, genau. Rote Zwiebeln, Salami und Schinken. Da wir am Tisch ausreichend Zeit haben, öffnet Anna ihre Telefonpackung. Beziehungsweise versucht es, denn die haben da so ein Flachband zweimal drumgewickelt, welches verflucht schwer kaputtzukriegen ist und nicht auf Zug reagiert. Messer hat keiner dabei, ich hatte überlegt, meins einzupacken, aber da es heute auf eine Demo ging, war das nicht sehr ratsam. Schlüssel klappt auch nicht, aber Erik rupft das Zeug kurzerhand von der Schachtel. Diese macht Anna auf, und findet darin - eine weitere Schachtel. Bedruckt. Hochglanzdruck. Wesentlich kleiner, das Ding. Und kein zusätzliches Material. Kein Zubehör, keine Puffereinlage, nix. Nur eine Schachtel in einer großen Schachtel. Wir haben uns sowas von weggeschmissen vor Lachen. Das Hauptproblem verblieb ungelöst, denn nach Einlegen der alten SIM-Karte zeigte das Gerät Netzsperre an. Ich sah auf mein Telefon und bemerkte den fehlenden Empfang. Hängt möglicherweise damit zusammen, ich kenne mich nicht so in Mobilfunktechnik aus.

Irgendwann waren die Dinger dann fertig. Eingepackt waren die Pizzakartons in interessante Tüten. So konnte man die bequem horizontal tragen.

Mittlerweile war die Zeit recht fortgeschritten, so dass wir uns überlegten, wie wir zum Bahnhof kommen sollten. Anna meint, dass das Ticket, das wir uns gekauft haben, auch für die S-Bahn gültig ist. In der inzwischen einsetzenden Dunkelheit und Kälte möchte man auch nicht unbedingt zu Fuß zum Bahnhof laufen, wo man es doch schneller, anstrengungslos und vor allem wärmer haben kann, und das noch ohne zusätzliche Kosten. Am Markt ist die nächste Haltestelle und tatsächlich können wir unser Ticket dafür verwenden. Erik braucht noch eins. Die Bahn kommt in zehn Minuten, der Hunger kommt jetzt schon. Bzw. ist seit einer halben Stunde anwesend. Deshalb wird jetzt genomst. Mir bleibt der halbe Belag am Rest der Pizza hängen, aber ich kriege den unter Einsatz meiner Finger abgefriemelt. Mh, lecker. Muss aber noch kurz die Hände saubermachen, denn die Bahn kommt gleich. Ist eine schnelle Fahrt.

Wir sind am Bahnhof. Der Zug kommt erst in einer Dreiviertelstunde. Ausreichend Zeit, um was zu Trinken zu besorgen. Im Laden oben gibt es diverses Zeug, unter Anderem angeschwärzte Bananen für zehn Cent das Stück. Wat nimmste? Nach einigem Hin und Her fällt die Entscheidung. Wir haben noch eine knappe halbe Stunde, als wir am Gleis aufschlagen. Da wir immer noch den Großteil unserer Pizzen mitschleppen, ist das wohl der richtige Zeitpunkt, sie zu verbrauchen. Ich weiß noch, Erik hatte mich irgendwas gefragt, aber ich weiß nicht mehr, was es war. Nachdem ich mit Essen fertig bin, wasche ich mir die Hände mit Schnee. Ja ich weiß, polares Wasser und unpolare Triacylglyceride, und dann noch ohne Seife, aber ein wenig hilft es eben. Besser als nix. Moment, im Vakuum würde das Zeug wegen des Dampfdruckes wohl dahinschwinden, so dass das Nichts dann doch besser ist als Wasser … argh, Physikalische Chemie. Ganz so sicher bin ich mir aber noch nicht, ob der Zug, der hier vor unserer Nase steht, der richtige ist. Das hier ist ein IC, und wir sollten mit einem RE fahren. Und ein wenig abweichend vom Zeitplan ist das auch. Ein Bahnmitarbeiter verschafft dann aber die nötige Klarheit, dass es der richtige Zug ist. Anna und Erik waren zu diesem Zeitpunkt bereits auf ihren Plätzen. Zuvor drehten sie im Raucherbereich noch ihre Runden.

Im Zug waren noch nicht so viele Leute, also fast keiner. Ich dachte daran, mich zu Erik und Anna in die Vierergruppe zu setzen, aber das wäre ein bisschen eng und hier ist schließlich Platz genug, daher wurde es dann die direkt gegenüberliegende Vierergruppe für mich. Eine Fahrgästin stieß später dazu. Als wir dann kurz vor Stralsund waren, hab ich nochmal über meinen Plan nachgedacht. Ich wollte ja direkt mit dem Zug weiterfahren, aber da Anna das Ticket nicht mehr brauchte und ich es daher behalten konnte, konnte ich auch weitaus später fahren. Wir wollten ins Ben Gunn. War ich noch nie drin, wird Zeit. Zuerst geht es zu Anna. Sie zog zwischenzeitlich um, wohnt also nicht mehr an dem Ort, den ich in den Skizzenfestival Diaries so schön rausgeblackmailt hab. Ein bisschen weiter weg ist es. Kein Drama. In Annas Wohnung begegnet uns ihre Katze Toulouse. Wurde gewählt, weil es auch „to loose“ heißen kann. Aus Versehen stupse ich Toulouse mit dem Fuß an, obgleich ich gewarnt wurde. Tut mir leid. Ebenso wie die Sauerei, die wir auf dem Fußboden veranstalten, weil wir zu blöd sind, unsere Dreckbotten auszuziehen (gemeint sind die Schuhe, die seit mittlerweile knapp acht Stunden getragen werden). Wir fragen Anna, ob sie Papierrolle hat, damit wir das wegmachen können, aber sie hat ihre eigene Lösung: Einen bereitliegenden Wischmoblappen, der mit den Füßén bedient wird, also man rutscht darauf rum. Wenig später geht es los.

Das Ben Gunn ist ungefähr da, wo ich es vermutete. Und RocknRoll-Muthik. Kings of Leon - Sex on Fire, Rammstein - Mann gegen Mann (lange nicht gehört), Beatsteaks - Hand in Hand, irgendwas mit Peter Fox, aber keine Ahnung, wie der heißt, Oomph! - Augen auf, dann einer, der nach In Extremo klingt, und in der Tat war es In Extremo - Spielmannsfluch und dann noch Billy Talent - Red Flag. Zwischendrin haufenweise Zeug, das ich nicht kenne. Anna nimmt, was sie immer nimmt, ich frage instinktiv nach Ipanema, was eine ausgesprochen blöde Idee ist. Man kann doch sehen, dass das keine Cocktailbar ist. Nehme mir die Karte vom Nebentisch und stattdessen ein Ginger Ale. Da ich den ganzen Tag nichts trank, dauert es bis zum zweiten nicht lange. Als auch das leer ist, winkt der Barmann mit dem Glase, um zu fragen, ob es ein weiteres sein dürfe. „Noch nicht“, antworte ich, später kommt dann ein drittes und letztes hinzu. Es haben sich noch weitere Leute angekündigt, unter anderem Annas Schwester und Simon (den ich heute aber nicht mehr sehe). Erik und ich sprechen ein wenig über Gaming, was jeder so für Tower hat und über Skyrim. Ich selbst spiele es (noch) nicht, da mein Rechner nicht in der Lage sein wird, für eine dem Spiel angemessene Grafik zu sorgen. Und weil mir die RPG-Erfahrung fehlt. Wir kommen noch zu meinem Schreibbuch. Ich hab ja bekanntermaßen stets zwei Bücher bei mir, einmal mein Skizzenbuch und dann noch mein Schreibbuch, in welches ich allen möglichen Mist reinschreibe, in diesem Fall die Muthiktitel, die ich wiedererkannt habe. Ich blättere kurz durch, was da alles drin ist: Der erste Abschnitt dokumentiert den Zweck, für den es gekauft wurde, nämlich als Laborbuch. Die Notizen zu den Übungen in Anorganischer Analyse, also Salze und Metalle auseinanderschrauben und im weiteren Verlauf deren Konzentration bestimmen, sind noch halbwegs akkurat geschrieben. Es schließen sich Notizen für das Interior Separates-Projekt an, insbesondere über den Handlungsstrang und an welchen Orten das jeweils stattfindet, das ist bereits so unübersichtlich, wie man es von mir kennt. Aber auch Teilplaylists. Dann eine Art Bauplan für eine schwebende Insel, die ich in Minecraft synthetisiert habe (das heißt, ich habe sie komplett selbst gebaut, orientiert an bereits existenten Vorbildern aus der Himmelsdimension und aus meiner eigenen Map) und die Originalmitschriften der Skizzenfestival Diaries. Dabei ist auch gut der Grund zu sehen, warum es dieses Mal damit so lange dauert, denn der Schriebs ist total undeutlich. Weil ich recht schnell geschrieben habe, ohne groß nachzudenken, was der Tatsache geschuldet ist, dass ich diesmal näher am Geschehen geschrieben habe, also der Zeitabstand zwischen Ereignis und dessen schriftlicher Fixierung hier nie so groß war wie das vorherige Mal. Wenn ich da einen Teil von auf dem Rechner abgeschrieben habe, kucke ich das Buch danach eine Woche lang nicht mehr an. Direkt danach kommen Szenenzeiten des Films „The Town“ (auch für Interior Separates); das heißt zu den einzelnen Geschehnissen wird notiert, wann im Film die stattfanden. Dann eine Einkaufsliste für die Septemberwochen (also die tatsächlichen), dann das dazugehörige Protokoll und dann die Zugfahrzeiten des heutigen Tages. Und natürlich die erkannten Titel aus der Muthikbokth.

Annas Schwester erzählt einige interessante Stories, die mich zum Zuhören animieren. Leider schrieb ich nicht mit, aber ich muss auch nicht den Eindruck erwecken, als wäre ich Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit. (Ich könnte es eigentlich Minisich nennen, in Anlehnung an Miniwahr, Minilieb und den ganzen Verbrecherverein.) Abgesehen davon gibt es nicht viel zu erzählen. Daher würde ich sagen, dass ich einfach mal nach Hause gehe, denn der Zug fährt irgendwann auch mal. Also, wir sehen uns spätestens beim Skizzenfestival.

Bilder zur Demo können unter anderem hier gefunden werden:

http://thiema.com/2012/02/12/demo-gegen-acta-in-rostock/

Mittwoch, 15. Februar 2012

Text über die Demo gegen ACTA (Rostock) Teil 1

Das erste, was ich machen wollte, war das Ansehen der heutigen Tagesschau in der Mediathek der ARD. Dies, um zu überprüfen, wie die Berichterstattung über die in den letzten 24 Stunden geschehenen Demonstrationen gegen ACTA, Anti Counterfeiting Trade Agreement, ausfiel. Um meinen eigenen Eindruck nicht zu verfälschen, zunächst der Bericht.

Die Nachrichtenpräsenz von SOPA und PIPA wird wohl jeder mitbekommen haben. Direkt danach erschien ACTA auf der Bildfläche. Für mich begann diese Story mit einem Blogeintrag auf The Wind Cries Amy, hier zu finden. In diesem wird der 11.2.2012 als europaweiter Tag der Anti-ACTA-Demos angezeigt, mit der Teilnahmeaufforderung. Zunächst noch zögernd, bildete sich in mir dann doch zügig der Gedanke aus, bei diesen Demos mitzumachen. Ich machte mich kurz schlau und entdeckte dann eine Karte mit allen Demonstrationsorten, die laufend aktualisiert wurde. Diese behielt ich für die folgenden anderthalb Wochen unter ständiger Überwachung. Die nächste Demo war in Berlin geplant. Mit dem Zug würde das recht kostenintensiv werden, aber ich blieb am Ball. Es war ja noch ein wenig Zeit. Und siehe da, nach einer Weile erschien dann auch Rostock auf dieser Karte. Dies blieb der nächstgelegene Ort. Zwar wurde mit Neubrandenburg ein Ort genannt, der räumlich noch näher lag, jedoch bringe ich mit dieser Stadt nur den Ort meiner Musterung in Verbindung. Außerdem war die Zugkarte sogar noch etwas teurer. Und in Rostock wird mehr los sein. Daher blieb dieser Ort in meiner Planung.

Der elfte Februar rückte an. Tags zuvor, am Freitag, kaufte ich die Lebensmittel bereits am Vormittag. Nicht gerade meine gewohnte Einkaufszeit, und es fühlte sich auch merkwürdig an, so weit in die Zukunft (drei Tage) einzukaufen, was mir sonst nur bei den Septemberwochen passiert, wenn überhaupt. Die Zugfahrzeiten waren in der Nacht festgeschrieben und die verschiedenen Szenarios durchgeplant. Ursprünglich wollte ich 11.21 Uhr losfahren und dann mit dem IC weiter nach Rostock, damit mir genügend Zeit bleibt, mir einen Stadtplan zu besorgen. Das war unnötig, da ich einen ausreichend auflösenden Plan fand, auf welchem alle wichtigen Orte verzeichnet waren. Ich fuhr zwei Stunden später, da es in der Nacht davor recht spät wurde und die örtliche Anti-ACTA-Abteilung auch mit diesen Zügen fahren wollte. Dies tat sie auch, mit mehreren Schildern und Plakaten ausgerüstet. In Stralsund war mein Ziel, ein Gruppenticket zu kriegen. In der Facebook-Gruppe der Demo waren Kommentare aufgelistet, dass einige Stralsunder mit dem 14.00 Uhr-Zug fahren wollten und es da Gelegenheit gibt, ein solches Ticket zu erwerben. Wir stiegen aus dem Waggon aus, der im Übrigen mit diversem Papiermüll zugeschmissen war (wir waren das nicht) und einige sprachen über weiterreichende politische Hintergründe. Unser Ausstieg war bei Gleis 5, daher mussten wir zunächst durch die Unterführung. Wieder oben angekommen, machte sich alles auf zu Gleis 4. Direkt am Gleis würde niemand stehen, der noch Kartenbedarf hat, daher die Blicke in die andere Richtung. Da sehe ich tatsächlich Anna am Fahrkartenautomaten (ihr erinnert euch an sie aus den Skizzenfestival Diaries). Wir besorgen uns ein Gruppenticket. Für jeden zwölf Euro, inklusive Rückfahrt. Die Hinfahrt hätte im Normalpreis schon mehr gekostet. Habe gerade kein Kleingeld dabei, daher mache ich beim Bäcker den Zwanziger klein.

Wir steigen mit den anderen Demonstranten, die inzwischen eine recht beachtliche Anzahl erreicht haben, in den Zug ein. Der Waggon ist recht voll, daher setzen wir uns in den nächsten, direkt in Durchgangsnähe, weil da noch mehrere Plätze frei sind. Ob ich das gut entschieden habe, bleibt zweifelhaft, da dauernd irgendwer durchmarschiert und die Tür so einen Knall produziert, wie wenn man die Abfallbehälter in den alten zweiten Klassen im Regionalexpress ungebremst zuknallen lässt. Es werden Blätter von den Piraten verteilt. Nach ungefähr einer Stunde kommen wir in Rostock an. Die Demonstranten sammeln sich zunächst vor dem Zug. In fünf Minuten ist Demobeginn. Ich sehe einige mit Guy Fawkes-Masken, darunter auch eine Teilnehmerin im tatsächlichen Piratenkostüm. Zwar hatte der Veranstalter verlautbaren lassen, dass das Tragen von Guy Fawkes-Masken, so verlockend es auch sein mag, nicht gut aufgenommen wird (weil wegen Vermummungsverbot), allerdings tragen sie die auch nur, bis wir bei der Demo eingetroffen sind. Wir gehen los und die Straßenlaternen und Bäume erweisen sich für die Schilder- und Fahnenträger als durchaus tückisch.

Wir erreichen den Demonstrationsstartplatz kurz vor halb vier, und er ist nach wie vor noch gut gefüllt. Der Demozug hat also noch nicht begonnen. Ich las gestern noch den Vorschlag, dass die Guy Fawkes-Masken auf dem Hinterkopf getragen werden könnten, und das scheint in Ordnung zu sein, denn diese Trageweise üben jetzt mehrere aus. Anna und ich postieren uns ein wenig abseits, wo nicht so viele Menschen sind und man demzufolge noch Luft kriegt. Wie viele mögen hier anwesend sein? Es hatten auf Facebook 945 Leute zugesagt, und die Anzahl der Eingeladenen ist tatsächlich Legion: Etwas mehr als 6.000 Einladungen wurden abgesendet. Einer meinte, er wäre froh, wenn von den knapp 1.000 Zusagen die Hälfte tatsächlich antanzt. So wie ich die Lage einschätze, kommt das durchaus hin. Anna fotografiert, ich skizziere. Die vier wichtigsten Stifte packe ich in die Jackeninnnentasche zu meinem ausgedruckten Stadtplan. Anna schaut sich ein bisschen unter den Leuten um. Kurz bevor es losgeht, tue ich dasselbe, unter anderem weil man so einen besseren Eindruck bekommt, aus welchen Bevölkerungsschichten die Anwesenden stammen.

Dann beginnt der Demonstrationszug. Unerwartet ruhig. Es brüllt kaum jemand dazwischen, ab und zu ertönt eine Pfeife. Für eine weitere Skizze reicht die Umgebung allemal aus. Wenig später sehe ich Anna ein paar Meter vor mir. Sie hat noch jemandem aus dem Speicher getroffen. Wir stellen uns einander vor, er heißt Erik. So langsam erhalten wir einen Überblick, wer so alles dabei ist: höfliche Punks, abgebrühte Typen im T-Shirt (bei beachtlichem Schneebelag auf den Straßen), Leute mit Kinderwagen, ältere Leute, haufenweise Standardstudenten, und ein Hund. Der uns gerade von rechts über den Weg läuft. Der Zug stoppt gerade, weil wir eine Straße überqueren. Diese wurde von der Polizei gesperrt, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Manche hatten die Laune, den dadurch stehengebliebenen Autofahrern zuzuwinken, davon wanken einige zurück mit Kommentaren. Wir haben uns amüsiert. Irgendwie sind wir dann bis an den hinteren Pol der Demo gelangt, wo wir doch vorher im Mittelfeld mitschwammen. Der erste Kundgebungsort war nicht mehr weit. Es war ein kleinerer Platz, vor dem ein Gebäude stand, dessen Eingang auf Höhe der ersten Etage lag, so dass davor eine Plattform entstand, die über Treppen erreichbar war. Anna machte von dort Fotos, ich eine Skizze, und Herr Ewert war ebenfalls anwesend.

Meiner Schätzung zu Folge hatten wir die Hälfte der Strecke nun hinter uns. Nach ein paar Minuten ging es weiter. Anna und Erik konnte ich nirgendwo sehen, ich ging dann runter, um sie zu suchen. Der Zug setzte sich in Bewegung. Nachdem wir die Straße ein paar Meter weiter nördlich in entgegengesetzter Richtung überquerten, lichtete sich die Menschenmenge wegen des nun zusätzlich zur Verfügung stehenden Platzes ein wenig, so dass sie leichter zu durchblicken war. Ich lief auf der rechten Seite nebenher, und meine Geschwindigkeit war ein Minimum höher als die der anderen Leute. Auf diese Weise konnte ich vom relativen Ende des Zuges nach vorne gehen und dabei gleichzeitig Anna suchen. Mit einer gut geeigneten Methode, denn auf Grund des geringen Geschwindigkeitsunterschiedes sah ich jeden Einzelnen mehrmals. Dennoch fand ich sie vorerst nicht.

Dienstag, 7. Februar 2012

Alors on chante


Im letzten Eintrag wies ich darauf hin, dass ich etwas über das Tanzen sagen wollte, genauer gesagt, dass ich es überhaupt gar nicht mag. Von vornherein muss ich dabei zwischen zwei Varianten unterscheiden: Die erste wäre die klassische Variante. Man tanzt als Paar nach einer vorgegebenen Schrittfolge. Das sind dann die bekannten Tanzarten, wie Foxtrott, Walzer und so weiter. Die zweite Variante umschließt alles andere. Also Paartanz, bei dem es so eine vorab definierte Schrittfolge nicht gibt und man drauflos hoppelt und Einzeltanz, bei dem man eine sich im Kopf bildende Bewegung spontan umsetzt. Diese Unterscheidung spielt jetzt eine Rolle.
Bei der ersten Variante mit den definierten Schrittfolgen habe ich keine grundsätzliche Ablehnung. Diese würde ich betreiben, sofern ich die Schritte kenne. Was allerdings bis dato nur auf zwei Arten zutrifft, und bei einer davon habe ich es schon zur Hälfte wieder vergessen. Die zweite Variante lehne ich grundsätzlich ab. Denn bei dieser komme ich mir total bescheuert vor. Leider hat sich dieses Wissen in meinem Bekanntenkreis noch nicht vollständig durchgesetzt.
Woran liegt das jetzt? Ich würde mal sagen, dass ich absolut keinen Sinn für das Tanzen habe. Es ist eine Tätigkeit, die ich betrachten kann, bei der ich aber keinen tieferen Sinn sehe. Es erfreut mich nicht, und wenn ich es machen muss, dann mache ich es (unter den oben genannten Bedingungen), aber meinetwegen kann es auch gerne auf die Liste der unnötigen Programmpunkte verschoben werden. Mir werden da viele widersprechen, aber hier geht es um meine Meinung.

Beispiel: Uma Thurman und John Travolta. Die zwei tanzten ja in Pulp Fiction, nachdem Uma Thurman aka Mia Wallace John Travolta aka Vincent Vega darum gebeten hatte. Die Tanzszene habe ich mir betrachtet, und ja … ich weiß immer noch nicht, ob das, was sie dort ablieferten, nach objektiven Maßstäben gut war. Ich kann es nicht einordnen, aber instinktiv würde ich eher sagen, dass das Quatsch war. Diverse Dinge sagen mir, dass ich mit dieser Meinung eher allein sein dürfte. Bevor sie tanzen, ziehen sie sich die Schuhe aus, was auf einen geübten Tänzer hindeuten soll. Nach der Szene, als sie am Haus von Mia Wallace angekommen sind, machen sie ein paar Tanzschritte weiter. Dass sie den Pokal in der Hand halten, der mit dem Sieg bei dem Tanzturnier verbunden war, muss nichts heißen, denn in der englischen Version läuft ja bekanntermaßen über das Radio eine entsprechende Nachricht, dass den jemand hat mitgehen lassen.

Ganz anders in dem anderen Film, in dem Uma Thurman und John Travolta tanzten. Ist weitaus weniger bekannt und weitaus weniger beliebt, weil er die eine oder andere größere Macke hat, und nennt sich Be Cool. Ist die Fortsetzung von Schnappt Shorty, der ein Jahr nach Pulp Fiction rauskam. Diese Tanzszene gefällt mir viel besser. Dazu muss man erst mal die ganzen Nebeneffekte rausfiltern, die dieses Ergebnis beeinflussen. Da wäre zunächst mal die Mucke zu nennen. Ich bin nicht mit Chuck Berry aufgewachsen, sondern mit den Black Eyed Peas. Da ich mir gut vorstellen kann, dass das ein riskanter Satz war, gehe ich darauf näher ein: Das Risiko liegt zunächst einmal darin, die Black Eyed Peas mit Chuck Berry zu vergleichen. Darüber hinaus war der erste Titel von deren Album Monkey Business fast so was wie ein Remix der Eröffnungsmelodie von Pulp Fiction, und daran könnte sich auch der eine oder andere stoßen.

Meine Meinung dazu: Seit Fergie in Planet Terror mitgespielt hat, ein Film, an dem Tarantino auch mitgearbeitet hat (um genau zu sein, hat er unter anderem den Zombie gespielt, der Fergie überfallen hat), hat es zu diesem Thema keine Beiträge mehr zu geben. Das also zur Mucke. Hinzu kommt die Filmoptik. Den Unterschied zwischen den Filmoptiken der frühen 90er und der 2000er kann jeder selbst sehen. Travolta und Thurman sehen meiner Meinung nach in Be Cool auch besser aus. Beide haben Frisuren, die ihnen stehen. Gleiches für die Klamotten. Und auch wenn man all das ausklammert, bleibt am Ende noch übrig, dass der Tanz in Be Cool eher die Merkmale der ersten Variante erfüllt hat als der in Pulp Fiction. Und es ist eine ruhigere Nummer, die meinem Naturell eher entspricht. Daher sehe ich mir diese Szene weitaus lieber an.
Wohlgemerkt, ansehen. Nicht nachtanzen. Am Ende erfüllt es Merkmale der ersten Variante, IST aber die zweite.

Was lässt sich jetzt noch sagen? Ich komm mir beim Zweitvariantentanzen blöd vor und sehe die erste Variante bestenfalls als Mittel zum Zweck und nicht als Selbstzweck. Kommt mir daher nicht unbedingt damit und wenn, dann bei einem ruhigen Titel unter der Gewissheit, dass das mit den Schritten klappt.
Ah ja, jetzt wie ich, worauf ich noch eingehen wollte. Es gibt ja den Spruch, von wegen vertikaler Ausdruck eines Verlangens und so. Da dürfte dann durchaus was dran sein, dass sich eine Kombination von Ungelenkigkeit und Berührungsablehnung und mangelndem Drang, etwas auszuprobieren, auf mehr als nur eine Lebenslage auswirkt. Es stellt sich aber heraus, dass das eine Charakterfrage ist und es weniger auf das ankommt, was man, einem äußeren Einfluss folgend, tut. Denn dieser Überlegung zu Folge könnte man tanzen lernen (es lässt sich ja bekanntermaßen vieles lernen, und Zweitvariantentanzen rechne ich einfach mal dazu) und der Rest ist Kommunikation (ehm, genau). Das bringt einen aber nur einen halben Schritt weiter. Es würde so etwas wie der weiße Schwan aus Black Swan dabei herauskommen. Sie tanzt ja auch, aber das reicht eben nicht. Leroy hat es treffend formuliert: She’s not faking it. Nina kann tanzen, und sie kann auch den schwarzen Schwan erlernen (hat sie ja gemacht), aber am Ende zählt der Charakter. Und Tanzen verkommt demgegenüber zu einer Präsentationsform. Und man sollte beim Kennenlernen nicht gleich das präsentieren, was man gerade NICHT kann bzw. wofür einem das Talent fehlt.

Soviel dazu. Erinnert mich mal daran, dass es demnächst wieder ums Kino gehen soll.

Sonntag, 5. Februar 2012

Nummernrevue

WTF! Deja-vu? Der Freitagabend lässt sich fast genau so zusammenfassen, wie diverse Konzertlaunenverläufe meinerseits, wenn die Bummms Boys wieder auf der Bühne stehen. Erst eine hohe Phase, dann ein Downer, dann wieder ein Re-Up durch Kicker und diesmal als neues Element ein frühzeitiger Abbruch.

Es begann vor ein, zwei Wochen, als ich eine Einladung zur Geburtstagsnachfeier erhielt. Wir wollten dies im Geokeller tun. Nun war ich noch nie im Geokeller und wusste bis zum fünften Semester (also bis vor einem Jahr) gar nicht, wo der lag, obgleich ich zehn Meter daneben Vorlesungen hatte. Dann lernte ich den Standpunkt kennen. Dachte ich. Da es mich durchaus reizte, den Keller von innen zu sehen (das gehört sich als Student einfach so, auch wenn einen das Umfeld und die allgemeine Meinung über Studenten eher nicht interessieren), war diese Einladung ein willkommener Anlass, diesen Punkt abzuhaken. Auch wenn ich nicht wusste, was für Voraussetzungen gegeben waren.

Nun kam der Tag, und ich wollte mich gut vorbereiten. Inwiefern es dazu zählt, im Dauer-Loop The Devil‘s Tambourine Part 1 aus dem Soundtrack von Edna bricht aus laufen zu lassen, bleibt unergründet. Es passt aber zu der dunklen Schneelandschaft, die sich uns gerade bietet. Wir gingen dann also spätabends los und nach einem recht langen Intermezzo trafen wir beim Geokeller ein. Erste Erkenntnis: Er ist eben doch nicht dort, wo ich ihn vermutete. Ich dachte, es wäre gegenüber vom Hörsaal die Treppe runter. Stattdessen wird komplett durch den Innenhof durchgegangen und das Hauptgebäude betreten. Unten dann eine Tanzfläche und davor ein Gang mit Längsbar. Das ganze Gebilde mutete an Gronkhs Minecraft-Architekturalgorithmus an, denn er fängt ja erst mal irgendwas an und ergänzt dann an das Bestehende diverse Räume und dadurch ergeben sich absolut epische Gebäude. Sitzmöglichkeiten waren äußerst spärlich gestreut, so dass ich mein Zubehör ständig dabeihatte. Und es zeigte durchaus Wirkung: In der ersten Phase sind die Leute sehr an dem Typen interessiert, der nicht auf der Tanzfläche tanzt, sondern danebensteht, die Szenerie beobachtet, an seinem Kragen vier Stifte befestigt hat und im Schnelldurchlauf in sein Skizzenbuch hineinzeichnet. Und in dem Moment, in dem die zwei Studentinnen auf einen zugehen, sich das ansehen und fragen und danach direkt vor einem weitertanzen, dass man keine dreißig Zentimeter voneinander entfernt ist und auch keine direkten Anstalten machen möchte, aus ihrem unmittelbaren Tanzbereich hinauszugehen … dann habe ich das Gefühl, als wenn mein Comix-Plan tatsächlich funktionieren kann. Dieses Ergebnis, also durch Zeichnen andere Leute auf sich aufmerksam machen, hat hier wesentlich besser funktioniert als es das im Comix jemals getan hätte.

Das ist so die Brennphase. Die ersten fünfzehn bis dreißig Minuten eines solchen Aufenthaltes sind brauchbar. Danach weiß jeder, dass man zeichnet, und die Ansprachen lassen spürbar nach. Das ist ein Dämpfer, und der nächste Abschwung wird ein Downer. Hier in Gestalt eines später eintreffenden Compagnons, der schon angezwitschert ist. Ich weiß, wieso ich Betrunkene nicht ausstehen kann. Weil sie so sind, wie sie eben sind. Nicht mehr sie selbst. Mein Skizzenbuch hatte ich damit so gut wie weggepackt. Dann standen wir eine Weile an der Bar herum, um uns scharten sich die Leute, und nach einer Viertelstunde war daraus ein Ich-bin-auf-dem-Cover-von-Shaun-of-the-Dead-Moment geworden. Um einen herum Leute, man selbst kann sich keinen Zentimeter bewegen (und das meine ich auch so) und will nicht das Gesicht sehen, das man gerade macht. Nachdem es etwas freier wurde, ging ich wieder rein, hin zum Kickertisch, was mir genügend Abwechslung bot. Als sie fertig waren und neue Spieler an die Reihe kamen, durfte ich ran. Mitspielen. Genau wie beim diesjährigen (naja, eigentlich ja letztjährigen) Auftritt der Bummms Boys in der Kulturschmiede. Und wie beim Auftritt waren wir (keine Ahnung, wer das noch war) ein gutes Team. Es dauerte eine ganze Weile, bis wir verloren und damit raus waren, und als es dann soweit war, sah ich unsere Leute ganz in der Nähe stehen. Sie wollte wieder nach Hause. Also der am Anfang erwähnte vorzeitige Abbruch. Dieser kam mir gelegen, denn nach dem Spiel wusste ich nicht, was ich sonst noch hätte tun sollen. Weiterskizzen wollte ich nicht mehr, da die Motive sich nicht änderten und man meint, die Gesichter inzwischen auswendig zu kennen, und das, weshalb man im Normalfall herkommt, nämlich tanzen, hatte ich von vornherein nicht vor. Denn ich mag Tanzen überhaupt gar nicht. Dazu werde ich demnächst was schreiben (hja, wieder ein neues Thema für einen Eintrag ^^). Mit anderen Worten, es gab hier für mich nichts mehr zu tun. Dann gehen wir eben.

Obgleich natürlich der große Hallo-Erfolg ausblieb (wer hätte es gedacht), so war dieser Abend doch als nützlich anzusehen. Der Geokeller-Aufenthalt war von meiner To-Do-Liste verschwunden, und ich hab meinen inzwischen entstandenen Skizzenrückstand ein bisschen aufgeholt. (Ich habe das selbstgesetzte Ziel, bis zum nächsten Festival die zwei Skizzenbücher vollzukriegen. Bei einer arithmetisch gemittelten Betrachtungsweise wäre ungefähr jetzt Halbzeit, also das erste Buch müsste voll sein. Ist es noch nicht, aber das Ende rückt in die Nähe.) Und ich habe neue, naja, Messdaten für diese Art von Veranstaltung. Dann habe ich es irgendwann raus, richtig damit umzugehen.

Der Morgen danach. Verständlicherweise wird es weniger ein Morgen, da es ja letzte Nacht etwas länger dauerte. Telefon klingelt, ich trete prompt in einem Miniaturglassplitter. Steche mir bei dessen Entfernung auch noch in den Finger. Finger blutet. Formulierung übernommen. Wahrscheinlich gut so. Egal, die Einstiche sind sehr klein, die Blutung daher schnell gestoppt. Und aus irgendeinem Grund gefällt mir eine bestimmte Pulp Fiction-Szene gerade sehr gut, so dass ich diesen Film doch noch in meine Beschaffungspläne einbaue. Von allen Tarantinos wäre der eh als nächstes dran. Man kann also von einem gewissen Aufstieg sprechen (wenngleich ich ihm noch nicht ganz traue, denn so einen hatte ich schon einmal und danach wirkte er nicht). Und um diesen Aufstieg zu zelebrieren, passt nichts besser, als seinen Hunger zu stillen, und zwar mit einem selbstgemachten Royale mit Käse.

Das Lied, welches im Geokeller lief, als der beste Moment des Abends stattfand, suche ich mittlerweile seit zwei Tagen. Ich vermutete ja, es könnte in den Charts sein, zumal es noch in den ersten 90 Minuten gespielt wurde und in den Tabellen gerade wieder Fallen Leaves von Billy Talent auftaucht (diese Band war im Geokeller mit Red Flag vertreten). Die letzte Charttabelle durchforste ich gerade, und ich wüsste nicht, wo ich danach weitersuchen sollte. Ich habe es vorher noch nicht gehört und die Erinnerung verblasset schon. Es hatte auf jeden Fall einen gegenläufigen Rhythmus.

Die Auswertung hat ihre Spuren hinterlassen. 41 Klicks an einem Tag. Dafür ein Dankeschön. Sollte ich häufiger machen.