Dienstag, 9. August 2011

The Skizzenfestival Diaries 2011 - Teil 2

How not to follow bunny:
- Don’t take mescaline from strangers! Don’t you!
+ Don’t take the wrong pill (Matrix)
- If you see talking bunnies, throw the gun away and try to sleep.
+ Listen to mama who told you not to come.
+ In case of falling inside of hole, pull yourself out with your hairs (das ist doch an den Haaren herbeigezogen).
+ Introduce your friends to your new name: Liza (instead of Alice).
+ As a backup: Use shroomz.
+ Uhr vom Kaninchen verstellen.

Am darauffolgenden Tag war die Regensituation nicht mehr derart angespannt. Es regnete zwar noch immer, jedoch nicht so. Da der Treffpunkt der Hauptbahnhof war, bin ich kurzerhand in den RE Richtung Stralsund eingestiegen. Und der Durchgang zum anderen Gleis war komplett unter Wasser.

Am Hauptbahnhof standen schon diejenigen, die gestern mit dem UBB gefahren sind. Allen voran orangecape-Manja. Als der UBB eintraf, setzte das allgemeine Hallo ein. Die erste Ankündigung ließ dann auch nicht lange auf sich warten: Der Künstlerbedarfsladen hatte für uns noch eine weitere halbe Stunde geöffnet. (Reminder: Wir haben Samstag.) Hab mich auf dem Hinweg noch mit (war es Alex oder Max?) über Biotechnologie unterhalten. Bei der Ankunft wurde schnell klar, dass der Laden ein Bastelladen ist und keine Stifte führte. Sind daher weiter zu Manjas Haus. Dann gab es drei Möglichkeiten: Dort bleiben, die Orte der Karte aufsuchen oder ins Wasser gehen. Wollte meine Scout-Fähigkeiten eigentlich dazu nutzen, weibliche Begleitung zu angeln, hab es dann aber sein lassen. Bin dann mit drei anderen mit, die zum anderen Kunstladen wollten. Hab angekündigt, dass ich zum Tierphysiologie-Institut will, um nachzusehen, ob es aufhat. Schließlich gibt es da das eine oder andere Exponat zu besichtigen. Wurde gut aufgenommen. Allerdings hatte das Institut erwartungsgemäß geschlossen. Bin also in Richtung Laden, wie die Anderen bereits auch. Dort angekommen, fand ich diejenigen, denen sie hinterherrannten, nicht aber meine Jungs. Was nun? Bisschen zurückgehen. Treffe vor der Sparkasse Strange_Core. Entschließe mich, mich ihrer Crew anzuschließen. Wir wollen was essen. Lichtblick ist die erste Idee, aber das ist voll. Gehen erst mal in den Bioladen nebenan. Eine der vier holt sich bios Coola. Genau die Sorte die ich gestern hatte. Kriegt das Ding mit ihrem Schlüssel nicht auf, daher solle ich mal versuchen. Lehne auf Grund der Analogie der Lage ab.

Draußen überlegen wir, wo wir hingehen. Die s*bar hat zu. Italiener oder Alter Fritz? (Dass die s*bar zu hat, lässt sich mit einem Schirmstein beheben.)

(Gegenwart) Yay, Mike ist da! Damit bin ich nicht mehr der einzige aus der Saxonia Connection. (Vergangenheit) Wir sehen nochmal im Lichtblick nach. Und in der Tat, es sind Plätze freigeworden. Wir nehmen alle fast das Gleiche: Putenschnitzel mit Zeug. Neben uns quartieren sich noch andere Participants ein. Alex kriegt noch 20,11 € zurück. Die Kasse geht rum. Die Lage kommt mir vor wie Two Lane Blacktop. Bis Strange_Core ankündigt, das zu machen, was sie gut kann: andere zum Lachen bringen. Sie und ihre Nachbarin skizzieren sich gegenseitig, ohne sich dabei anzusehen. (Wie ich später feststellte, eine gute Vorbereitung auf den Workshop, eigentlich.) Ich seh nur das, was Strange_Core macht. Es gleitet nach einer Weile doch sehr ins Miss Piggy-hafte ab. Und dann das, was ihre Nachbarin gemacht hat: Strange_Core ändert ihre Skizze nochmal. Und sie schrieb ihr vorher noch eine SMS, damit sie so tun konnte, als würde sie sich wichtig vorkommen. Strange_Core hat ihr Skizzenbuch mit Klebekreppband markiert. Denn da liegt der Schatz. Konsequent markiert sie ihre Freundin ebenfalls mit diesem Klebeband. Denn sie ist auch ein Schatz. Wir machen uns klar zum Abflug. Da ihre Freundin noch Gummistiefel will und sie daher in einen Schuhladen wollen, übernehme ich die Führung der inzwischen angesammelten Participants. Auf zum Koeppen. Da erst mal alle eintreffen lassen. Und ich sitze mit dem Death Note (hab das schwarze Moleskine-Buch beklebt) Modell für drei Leute gleichzeitig. Alles Damen. Das war so ein … Moment. Ich mag solche Momente. Der erste Right-where-it-belongs-Moment diese Saison.

Als dann alle da waren und ausgetrunken haben, geht es dann oben mit dem Workshop weiter. Judith und Elena. Ihr erinnert euch, die zwei hatten letztes Jahr die Buchstaben. Und auch diesmal durften wir sie zu diversen Posen abzeichnen. Allerdings mit einer Crux: Blind zeichnen. (I’m so bliiiiiind …) Zur Hilfe den Daumen oben ans Buch geklemmt, so dass ich wieder zurück zum Startpunkt finde. Geht auch ganz gut, die erste kann man sogar direkt anbieten und es fällt nicht auf, dass die blind gemacht wurde, bei einem merke ich dann doch, dass bereits weitab am Daumen vorbeigemalt habe, also den Stift wieder runtergezogen (ohne abzusetzen, natürlich) und dann wieder hoch. Ja, getroffen. Dann unblind, aber beidhändig. Also die rechte Hand auf der rechten Seite und die linke Hand auf der linken Seite, und das gleichzeitig ziehen. Hm. Das sieht total interessant aus. Ich zeichne mal öfter mit links. Nach Begutachtung der Ergebnisse geht es weiter: Bewegung. Ich arbeite mit Dan zusammen. Jeder macht eine Bewegung, der andere fängt sie zeichnerisch ein. Bei mir ist es eine Aufstehbewegung, bei Dan eine dieser Kampferöffnungs-Meditativa. Das Ganze artet dann bei den Anderen in Breakdance aus. Und dann wurde die Bewegung, so gut es ging, im Kreis eingefangen, was so aussieht, dass sich mehrere Leute in einem Kreis aufstellen, einer steht in der Mitte und geht mit einem Stift rum und macht den Strich in die Skizzenbücher. Dann ging es weiter damit, dass die Bewegung mit irgendwas in der Umgebung kombiniert wurde … ich hab nur mit einem halben Ohr zugehört, hab mich wohl auf was Anderes konzentriert. Muss nämlich noch den Beitrag bezahlen (teile das dann noch Strange_Core mit) und halb acht zehn Eure von meiner Nachbarin abholen. Mache mich also erst mal auf, den Treffpunkt vorher zu finden. Dann muss ich ihn nachher nicht suchen. Dauert so n paar Minuten. Dann hab ich Hunger, esse was und heb die 20 Euro ab. Gehe dann direkt zurück zum Treffpunkt, weil das eh nur noch eine halbe Stunde dauert. Ist so ein linksorientierter Club. Und in der Küche macht jemand dem Geruch zufolge Eierkuchen. Mmmhh. Bin der erste Anwesende. Schreibe am Bericht. Die hatten ziemlich abgefahrene Mucke im Spieler. Abgesehen von dem Umstand, dass ich als Free nicht diese weißroten Armbänder kriege, finde ich auch nichts Umwälzendes mehr heraus, so dass ich den Termin wahrnehmen gehe.

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