Stand in der Zeitung.
Jetzt mal rein mathematisch gesehen:
Bevölkerungszahlen haben stets Werte aus dem Bereich der natürlichen Zahlen. Wenn sich also eine Bevölkerungszahl ändert, macht sie an dieser Stelle einen Sprung. An Sprüngen sind Funktionen nicht differenzierbar. Dadurch kann die Bevölkerungszahl nicht stetig sein.
Leute, werdet niemals Mathe-Nerds.
Bei besides geht es gut weiter. Habe inzwischen eine fortgeschrittene gerüstfähige Playlist für CD 1. Ich erkläre, was das heißt: Das untere Level ist eine Teilplaylist, also mehrere Titel, die hintereinander passen. Dann gibt es die prüffähige Playlist, die sich dadurch auszeichnet, dass ihre Länge (im Gegensatz zur Teilplaylist) für ein Album reicht, also bei mir mindestens zehn Titel und mindestens 40 Minuten. Wenn es weniger Titel sind, mindestens fünfzig. Um ein Album zulassen zu können, bei dem es viele lange Titel gibt (wie zum Beispiel bei St. Anger von Metallica, auch wenn da elf Titel drauf waren). Und sie wurde noch nicht (ausreichend) probegehört. Um diesen Punkt abzuarbeiten, muss die ganze Playlist ohne Pause einmal vollständig durchgehört werden. Wird sie danach nicht erheblich bemängelt, ist es eine gerüstfähige Playlist, also eine, die zwar noch nicht ganz ausgefeilt ist, aber mit der man arbeiten und die man modifizieren kann. Ich bin gerade beim Modifizieren, beim Schwachstellenfinden, beim Raussuchen von Alternativen für diverse Skits und beim Diskutieren von diversen technischen Gegebenheiten. Soll ja am Ende nicht so klingen wie Flickwerk.
Da es solche und solche Sprachverbesserer gibt, also welche, die nerven, und welche, die einem eine nervige Tendenz aufzeigen, muss ich das Thema immer mit Fingerspitzen anfassen (Wegen dem Schild … - Wegen des Schildes!) und darauf achten, niemandem auf den sprichwörtlichen Schlips zu treten. Aber dennoch: Ist der Begriff „Trauerfeier“ nicht ein Widerspruch in sich? Nun gut, wahrscheinlich nicht für tatsächliche christlich-konservative Kreise (zu denen die CDU nicht unbedingt zählt), denn es gibt ja noch das „feierliche Schwarz“. In diesen Kreisen wird eine Feier eher synonym zum „Anlass“ angesehen, im Gegensatz zu unsereinem, der eine Feier als einen generell fröhlich behafteten Anlass nimmt, also mit einer zusätzlichen wertenden Bedeutungsbeladung, eher im Sinne von „Jubel“ (welcher sich im „Jubiläum“ wiederfindet). Ja, ok, das Wort „Trauerfeier“ ist kürzer und griffiger als „Trauerveranstaltung“ oder ähnliche bedeutungsgleiche Wörter. Also, was darf es sein? Eine Bedeutungsrückbesinnung des Wortes „Feier“, so dass eine Trauerfeier nicht den Anschein hat, dass man sich über das Ableben des zu Verwesenden freue, oder eine Suche nach einem besser geeigneten Wort, welche ebenso langwierig wie langweilig sein dürfte (weil es Wichtigeres zu tun gibt)?
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