Freitag, 13. April 2012

The Skizzenfestival Diaries 2011 - Bemerkungen, die sich wegen der langen Bearbeitungszeit aufstauten

Auch wenn die Leser eher von diesen Seiten hierher kommen als umgekehrt, möchte ich hier noch auf einige Seiten verweisen.

www.skizzenfestival.de

Der Webauftritt des Skizzenfestivals. Alle nötigen Informationen stehen dort. Momentan (Stand: Anfang April 2012) sind noch die Beschreibungen der Workshops des letzten Jahres verfügbar, wer also noch einen Eindruck vom Angebot vom letzten Mal erhalten will, sollte sich beeilen, denn das nächste Festival rückt in Sichtweite.

sonnenmacher.blogspot.de

Der Veranstalter-Blog. Dort ist auch die Zeitraffer-Aufnahme zu sehen, während der wir die Wand bemalten.

musenblog.blogspot.de

Die Musenstube ist jedes Jahr ein fester Bestandteil in der Besetzung. Von ihnen geht der eine oder andere Workshop aus. Die Beteiligten haben jeweils ihre eigenen Unterrubriken auf der Seite, schaut’s euch mal an.

http://www.marmouzet.net/

The one. The only. Sylvain Mazas. Illustrator und Autor. Sehr große Empfehlung für dieses Buch, das mir gestatten sollte, den Konflikt in Nahost zu lösen, mein Diplom zu kriegen und eine Frau zu finden.

http://www.myspace.com/lesbummmsboys

Alljährlich erfreuen uns Les Bummms Boys mit einer Live-Dreingabe ihrer Musik. Reinschauen, reinhören.

http://www.illute.com/

Ebenfalls eine gern gesehene Musikerin ist illute. Bisher konnte ich sie nur einmal live erleben, aber auf das nächste Mal bin ich gespannt.

Da diesmal das Onlinestellen der einzelnen Parts länger gedauert hat als letztes Mal, haben sich im Verlauf dieser Zeitspanne innerhalb der inhaltlichen Textstruktur einige Änderungen ergeben bzw. haben sich einige Voraussagen Erfahrung gesammelt. Ron Perlman ist mittlerweile auch durch Drive bekannt. Im entsprechenden Part (3.1) tauchte vier Sätze später tatsächlich das Wort Drive auf. Das Motiv von Strange_Cores T-Shirt, welches im selben Part zur Sprache kam, fand ich bei einer Website, die ich durch Bender Comics vor Jahren aufsuchte und ich bestellte mir ein Lebowski-Shirt. Die Notwendigkeit für eine Aufnahme von Rundohrs Wonderwall-Cover ist im Hinblick auf das besides-Projekt obsolet. Für das gleiche Projekt und nicht verwirklicht der zweite Besuch bei der Explorer-Ausstellung. Die A3-Zeichnung schwirrt unvollendet im Block. Den eigentlichen Epilog habe ich nicht in der Form gemacht, darauf gehe ich nachher noch ein.

Mittlerweile haben wir die Halbzeit zwischen dem vierten und dem kommenden fünften Festival weit überschritten. Der Punkt war angedacht als Wechsel zwischen den zwei Skizzenbüchern. Ich hatte mir beim vierten Festival zwei Skizzenbücher der aktuellen Reihe gekauft und geplant, diese bis zum fünften Festival zu füllen. Bei über der Zeit gleichmäßig verteilter Füllung wäre die Halbzeit, also der erste Februar, der Punkt, an welchem das erste Buch voll sein müsste. Das zweite Buch ist angefangen, im Moment hänge ich zwanzig Seiten hinter dem Plan her. Das ist kein unschaffbarer Rückstand, der Output ist im letzten Jahr deutlich gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Wenn ich das Buch bis zum Festival fülle, beträgt der Faktor knapp zehn. (Im Hinterkopf habe ich die Prognose, dass ich gegen die dreistelligen Participants mit der Zahl dennoch gehörig alt aus der Wäsche kucke, und der Fakt, dass sie es beruflich machen und studierten, bringt wie immer nicht viel.)

Nun zu dem Epilog, den ich eigentlich machen wollte und an dessen Stelle (wie letztes Mal) die Beschreibung des 30.7. getreten ist. Es war angedacht als eine erneute Kunstbetrachtung. Wie in einem der Parts zu lesen war, war die geplante Quintessenz, dass ich mich im Technischen überwiegend als Realist sehe, im theoretischen Hintergrund als Dadaist. Was hat das zu bedeuten? Das bedeutet, dass ich meine Umgebung einigermaßen wirklichkeitsnah abbilden will, mir dabei aber nicht das Geringste denke. An dieser Ansicht klebt immer noch dieser Kulturschock, Kunst müsse zumindest bis zu einem gewissen Grade interpretierbar sein bzw. einem Zweck dienen. Sei es, dass sie eine Botschaft transportiert, sei es, dass sie zum Broterwerb gedacht ist, was auch immer. Dass man das auch einfach mal so machen kann, ohne Motiv, wird meinem Eindruck zu Folge ausgeblendet. Meinem alten Eindruck zu Folge. Denn wegen der langen Zeit, die vergangen ist zwischen dem Punkt, an dem ich den Gedanken für die Schlusspointe dieses geplanten Epiloges im Kopf hatte, und dem Punkt, an dem wir jetzt sind, war es möglich, diese Beobachtung zu hinterfragen. Im Prinzip kann man sagen, der Epilog ist in seiner ganzen Ausführlichkeit … unnütz. Er entspricht nicht mehr meinen aktuellen Eindrücken, er besteht größtenteils aus Gelaber, welches in diesem Blog schon irgendwo steht, und man kann es für sich selbst in diesem einen Satz zusammenfassen: Ich zeichne, weil es mir gerade in den Sinn kommt.


Man sieht sich am 20.7.2012.

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