Schön warm. Als ich nachmittags kurz was einkaufen ging, war
es hübsch sommerlich. Zum ersten Mal überhaupt war meine Kombination bei Bäcker
Junge - also Streuselschnecke und Frikadellenbaguette - gänzlich nicht
verfügbar. Später soll noch ein Einkauf kommen, denn das Zeug verliert nur zu
leicht seine tiefe Temperatur am Nachmittag. Im Verlauf des Tages kam mein
neues Polysemia-Shirt an, ich habe es noch nicht anprobiert. Auf dem Weg ist
noch die Achteinhalb-DVD.
Am Montag war ich unterwegs. Es waren noch Makkaroni über
und ich hatte vor, wieder Jajangmyeon zu machen. Dafür braucht es diese
Hoisin-Sauce und auch sonst ist das ein guter Anlass, mal wieder
loszumarschieren. Da ich an ihrem Haus vorbeilief, überlegte ich, was wohl
Manja gerade macht. Und tatsächlich sah ich sie beim Markt. Und Robert auch.
Wohnt er auch hier? Oder ist so eine Art allgemeines Treffen am Start? Könnte
sein, denn bevor das Festival losgeht, müssen erst noch die Supa Participants
sortiert werden. Und die Anmeldefrist läuft auch bereits den einen oder anderen
Tag.
Auf dem Rückweg beim Comix reingeschaut. Am Sonntag war ich
noch dort, weil ich am Wochenende den Plan etwas modifizieren wollte, aber da
hatte er den Laden gerade zugemacht. Nun denn, dieses Mal war es zwar offen,
aber im Hinterhof wird wohl keiner gesessen haben, weil wegen Regen. Zwar waren
noch vier Mitzwanzigerinnen anwesend, aber ich denke, den Plan können wir,
selbst mit der Hinterhoferweiterung, getrost volle Bude in die Mülltonne
kloppen. Man schafft das nicht, wenn man es direkt darauf anlegt. Ist leider
wahr, und es ist verdammt schwer, sich daran zu halten, wenn man an fast nichts
Anderes mehr denkt. Umso schwieriger wird es, wenn man anfängt, sich selbst zu
riechen. Kein Wunder bei drei Stunden Fußweg und geschätzten acht Kilogramm
Gepäck. Immerhin fuhr diesmal der Zug, ich hatte es vorher überprüft. Und drei
Flaschen bios Coola lachten mich danach an. Der Getränkemarkt ist dort in der
Nähe.
Zum Plan-Dump passt die Einschränkung beim Minecraft-Texture
Pack. Da ich auf die Mobs und vor allem auf die Blocktexturen keinen Bock hatte
(hatte ich ehrlich gesagt noch nie), habe ich die jetzt rausgestrichen. Bei den
Blöcken ist das sowieso so eine Sache, denn ich bin darauf angewiesen, mir
entsprechende Texturen aus dem Netz zu holen, und das ist erstens lame und
zweitens riskiert es rechtlich das ganze Texture Pack. Bei den übrigen Sachen
ist das nicht so das Thema. Außerdem reichen die Kapazitäten meines Rechners
wohl eh nicht aus, um mein eigenes 128 px-Pack zu spielen. Kurzum: Es fiel mir
nicht schwer, diese Komponenten rauszunehmen. Da ein Texture Pack ohne die
terrain.png kein Texture Pack mehr ist, werde ich mir einen neuen Namen dafür
einfallen lassen müssen. Eine Berechtigung hat dieses Paket immer noch, denn bei
vielen Texture Packs fehlen einige Komponenten, seien es die Gemälde oder die
GUI oder der Spieler-Skin.
Jäh wurden meine Rechneraktivitäten heute Abend
unterbrochen. Ich war gerade dabei, in San Andreas einen Rustler zu fliegen, da
ging urplötzlich der Rechner aus. Inklusive Bildschirm. Normalerweise leuchtet
ja so eine rote oder orange Lampe auf, wenn er an ist, aber der Rechner nicht.
Wir hatten einen handfesten Stromausfall. Dass es nicht die Sicherung war,
bestätigte meine Nachbarin, da sie dasselbe Problem hatte. Nun denn, so kam ich
dazu, das Papier rauszubringen. An den Containern klebten Plakate von
irgendeiner rechtsgerichteten Organisation. Ohne Umschweife riss ich das erste
Plakat weg. Praktisch, dass es am Papiercontainer hing. So war der Weg nicht
weit. Die anderen Plakate abzubekommen war eine Scheiss-Fummelei. Es gelang
teilweise nur teilweise. Eine Gruppe Noobs kommentierte es im Weggehen noch
kurz, während ein Anderer, der später vorbeikam, Unterstützung ankündigte. War
cool.
Knappe Woche später. Noch am selben Abend mit dem
Stromausfall hatte ich eine Balkonsession. Was Anderes kann man spätabends kaum
machen. Balkon, Bananen und Jazz über das Telefon-Radio. Hab mir ein paar Titel
rausgeschrieben, die ich gerade nachrecherchiere. Floating View hieß der erste
Titel, und die Album-Empfehlung war Black Radio von Robert Glasper.
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