Montag, 21. Mai 2012

Dog Demon


Schön warm. Als ich nachmittags kurz was einkaufen ging, war es hübsch sommerlich. Zum ersten Mal überhaupt war meine Kombination bei Bäcker Junge - also Streuselschnecke und Frikadellenbaguette - gänzlich nicht verfügbar. Später soll noch ein Einkauf kommen, denn das Zeug verliert nur zu leicht seine tiefe Temperatur am Nachmittag. Im Verlauf des Tages kam mein neues Polysemia-Shirt an, ich habe es noch nicht anprobiert. Auf dem Weg ist noch die Achteinhalb-DVD.
Am Montag war ich unterwegs. Es waren noch Makkaroni über und ich hatte vor, wieder Jajangmyeon zu machen. Dafür braucht es diese Hoisin-Sauce und auch sonst ist das ein guter Anlass, mal wieder loszumarschieren. Da ich an ihrem Haus vorbeilief, überlegte ich, was wohl Manja gerade macht. Und tatsächlich sah ich sie beim Markt. Und Robert auch. Wohnt er auch hier? Oder ist so eine Art allgemeines Treffen am Start? Könnte sein, denn bevor das Festival losgeht, müssen erst noch die Supa Participants sortiert werden. Und die Anmeldefrist läuft auch bereits den einen oder anderen Tag.
Auf dem Rückweg beim Comix reingeschaut. Am Sonntag war ich noch dort, weil ich am Wochenende den Plan etwas modifizieren wollte, aber da hatte er den Laden gerade zugemacht. Nun denn, dieses Mal war es zwar offen, aber im Hinterhof wird wohl keiner gesessen haben, weil wegen Regen. Zwar waren noch vier Mitzwanzigerinnen anwesend, aber ich denke, den Plan können wir, selbst mit der Hinterhoferweiterung, getrost volle Bude in die Mülltonne kloppen. Man schafft das nicht, wenn man es direkt darauf anlegt. Ist leider wahr, und es ist verdammt schwer, sich daran zu halten, wenn man an fast nichts Anderes mehr denkt. Umso schwieriger wird es, wenn man anfängt, sich selbst zu riechen. Kein Wunder bei drei Stunden Fußweg und geschätzten acht Kilogramm Gepäck. Immerhin fuhr diesmal der Zug, ich hatte es vorher überprüft. Und drei Flaschen bios Coola lachten mich danach an. Der Getränkemarkt ist dort in der Nähe.
Zum Plan-Dump passt die Einschränkung beim Minecraft-Texture Pack. Da ich auf die Mobs und vor allem auf die Blocktexturen keinen Bock hatte (hatte ich ehrlich gesagt noch nie), habe ich die jetzt rausgestrichen. Bei den Blöcken ist das sowieso so eine Sache, denn ich bin darauf angewiesen, mir entsprechende Texturen aus dem Netz zu holen, und das ist erstens lame und zweitens riskiert es rechtlich das ganze Texture Pack. Bei den übrigen Sachen ist das nicht so das Thema. Außerdem reichen die Kapazitäten meines Rechners wohl eh nicht aus, um mein eigenes 128 px-Pack zu spielen. Kurzum: Es fiel mir nicht schwer, diese Komponenten rauszunehmen. Da ein Texture Pack ohne die terrain.png kein Texture Pack mehr ist, werde ich mir einen neuen Namen dafür einfallen lassen müssen. Eine Berechtigung hat dieses Paket immer noch, denn bei vielen Texture Packs fehlen einige Komponenten, seien es die Gemälde oder die GUI oder der Spieler-Skin.
Jäh wurden meine Rechneraktivitäten heute Abend unterbrochen. Ich war gerade dabei, in San Andreas einen Rustler zu fliegen, da ging urplötzlich der Rechner aus. Inklusive Bildschirm. Normalerweise leuchtet ja so eine rote oder orange Lampe auf, wenn er an ist, aber der Rechner nicht. Wir hatten einen handfesten Stromausfall. Dass es nicht die Sicherung war, bestätigte meine Nachbarin, da sie dasselbe Problem hatte. Nun denn, so kam ich dazu, das Papier rauszubringen. An den Containern klebten Plakate von irgendeiner rechtsgerichteten Organisation. Ohne Umschweife riss ich das erste Plakat weg. Praktisch, dass es am Papiercontainer hing. So war der Weg nicht weit. Die anderen Plakate abzubekommen war eine Scheiss-Fummelei. Es gelang teilweise nur teilweise. Eine Gruppe Noobs kommentierte es im Weggehen noch kurz, während ein Anderer, der später vorbeikam, Unterstützung ankündigte. War cool.
Knappe Woche später. Noch am selben Abend mit dem Stromausfall hatte ich eine Balkonsession. Was Anderes kann man spätabends kaum machen. Balkon, Bananen und Jazz über das Telefon-Radio. Hab mir ein paar Titel rausgeschrieben, die ich gerade nachrecherchiere. Floating View hieß der erste Titel, und die Album-Empfehlung war Black Radio von Robert Glasper.

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