Freitag, 4. November 2011

Mond der Tagessterne Teil 3

Der Montag war als Ausstieg gedacht. Am Abend kommen Ellis heim, das heißt zunächst erst mal, dass eine Aufräumaktion auf dem Plan steht. Halb eins fängt das an, dazu gibt es Mucke von Amy Winehouse. Ihr erstes Album namens Frank. Der Rotwein ist längst alle (also der Saft).
Da ich Aufräumen überhaupt nicht mag, dauert der Käse bis halb fünf. Das ist nicht so toll für einen Ausstieg, und deshalb kommt die Überlegung auf, ob nicht doch ein weiterer Tag angehängt werden soll, da Ellis morgen arbeiten. Dahinter steht noch ein weiterer Gedanke: Das Tempo heute war ein ganz anderes; es ging nicht wie sonst darum, am Tag zwei bis drei Filme zu schaffen und nebenbei zu kochen, sondern die Zeit war einfach mal für sich selbst da. Das verschafft eine Stimmung, die sogar für eine Nummer eins ausreichen würde. Und selbst wenn am nächsten Tag der Launenvorrat nicht reichen sollte, macht das nix, weil ich noch die erste Staffel von Bullrun dabei habe. Zehn vor fünf steht der Entschluss der Verlängerung also fest.

Dann war irgendwann Mahlzeit. Es standen Flammkuchen auf dem Plan. Hatte ich schon mal ausprobiert, als mein Kumpel und ich den letzten Fast & Furious-Marathon veranstalteten. Diesmal belege ich den Teig, wenn er schon auf dem Blech liegt. Andernfalls wird das ein tierisches Gewackel, den in den Ofen zu hieven. Gegen acht geht der Ofen an, zehn Minuten später bin ich nicht mehr allein. Sie stimmten zu, dass das gut schmeckt. Und von der Daube haben sie gekostet. Der Unterschied mit dem Weintraubensaft war wohl schmeckbar. Aber gut.

Am Dienstag reichte es nicht für Nummer eins. Es gab also Bullrun.

Kurz vorher kaufte ich noch irgendwas ein. Auf dem Marktparkplatz stand ein Oldsmobile Cutlass von Anfang der 70er.

Eine kleinere Veranstaltung hat seitdem stattgefunden. Ich wollte sie zunächst nicht ins Programm einbauen, aber dann ließ ich mich doch dazu hinreißen. Inoffiziell war die Verbindung von Anfang an klar. Es gab The Big Lebowski. Aber diesmal richtig zelebriert. Mit Bademantel und Penneraufmachung. Und Virgin White Russian. Virgin, weil kein Kaffee und kein Alkohol. Im Prinzip ist es nur ein Kakao in einem Whiskyglas. Aber das kommt dem optisch recht nahe. An Rezepten war es diesmal nicht so ausgefeilt, nur was aus meinem Studentenkochbuch. Mit Thunfisch. Hatte mich aber bei der Mengenüberlegung komplett verhauen, die Vorräte hielten noch eine Woche. Im Gepäck waren noch Driving Lessons (ist im Begleitprogramm für das nächste Mal), Der Pate Teil 1, Fight Club und der dann zum Einsatz gekommene There will be Blood. Gehört nun definitiv zum Genre der Filme, die beim zweiten Mal besser sind. Und die Milkshake-Szene ist im englischen Original Pflicht.

Das Ganze ließ sich durchaus als Testlauf verstehen. Mit dem langsamen Tempo in Kombination zu Nigel Kennedy and the Kroke Band zum Kochen (die ich diesmal das erste Mal hörte) kam wieder ein Nummer eins-ready zu Stande. Das merke ich mir für das nächste Jahr, wenn drei Wochen Zeit sind.

Kurz zuvor bin ich über 3Dsupply gestolpert. Die haben ein Dude-Shirt auf ihrer Seite, welches hier auf keinen Fall fehlen durfte. Von dort kommt auch das I love Pixel-Shirt, welches Strange_Core hier getragen hat (an dieser Stelle herzliche Grüße ^^).

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