Nachdem in letzter Zeit auf der Startseite nur Unsinn erschien, hier zur Abwechslung Produktives. Inputs bezüglich des Filmprojektes. Es gibt einen Entwurf für ein Filmplakat. Das Problem dabei ist, dass ich ein Bild von Ben Affleck (der ja eine der Hauptrollen spielen soll) verwenden will, welches es nur in einer Auflösung von maximal 300 x 400 px gibt. Das sieht einerseits nicht nur so aus, als wüsste ich nicht, was Anti-Aliasing ist, zum anderen erlaubt es auch keine HQ-Plakate. Ist zunächst irrelevant, da das nur ein Entwurf und eine Idee ist und sowieso nochmal neu gemacht wird. Zur Impression, das Ganze sieht bisher so aus:
Der Titel da unten ist im Moment ebenfalls noch hypothetisch. Ich habe immer noch keinen festen Titel. Hätte David Lynch seinen Film nicht „Inland Empire“ genannt, würde ich den Film so nennen (obwohl es ein Lynch ist, werde ich wahrscheinlich auch diesen wieder sehen). Ich dachte auch daran, ihn mit einem I beginnen zu lassen. Ich weiß nicht, aber Filmtitel mit I haben es einfach drauf. Inland Empire klingt gut, Inglourious Basterds ist gut und Inside Hollywood hat auch was. (Ein Film von 2006, in welchem Robert De Niro zu Kristen Stewart zehn Sekunden nach ihrem Erscheinen sagt: Deine Augen sind rot.) Sollte ich weiterhin bei John Tomes bleiben, werde ich nur die erste Hälfte des Filmes so nennen.
Damit zu einer weiteren Neuerung: Ich werde zwei Fassungen des Filmes machen. Zum einen beide Handlungsstränge in einem Film mit den wichtigsten Szenen und zum anderen zwei separate Spielfilme, die als Diptychon aufgefasst werden können. Damit stehen die beiden Handlungsstränge zueinander nicht mehr wie Death Proof erste fünfzig Minuten zu Death Proof zweite fünfzig Minuten, sondern wie Death Proof zu Planet Terror (war jetzt das einzige Beispiel, welches ich gesehen habe; hätte ich The Wrestler gesehen, hätte ich wohl gesagt „wie The Wrestler zu Black Swan“).
Mittlerweile sind für ein paar Handlungsdetails diverse Halbvorschläge angekommen, die sich beinahe auf einem Silbertablett präsentieren, so dass sie einfach genommen werden müssen. Beispiel: Auf „Sir Donnerbolds Bagatellen“ (wunderbarer Blog; ich betitele „Blog“ grundsätzlich maskulin, auch wenn es eigentlich ein Neutrum ist) gibt es eine Stelle in einem Eintrag, in welchem er aufzählt, was ihn bei Kinobesuchen immer nervt. In dieser Stelle gibt es einen Satz, der sinngemäß lautet: „Kein Film der Welt fängt mit dem Ford-Logo an!“ Damit war klar, wie der Film anfängt. Um nicht den Verdacht der Schleichwerbung zu erwecken, wird der Wagen, auf dem dieses Logo prangt, gleich mal geklaut. Desweiteren wird im gesamten Film kein einziges Protagonistenfahrzeug mit einem direkten Blick von vorne zu sehen sein. Immer nur von hinten oder von der Seite. Es kann sein, dass mal eine Kamera dort montiert ist, wo sonst die Kühlerfigur steht oder dass man die äußerste Kante der Front sieht, man sieht aber die Front nie so, dass man den Ausschnitt als charakteristisch erkennen würde.
Bei den Besetzungen haben sich bereits einige Schauspieler herauskristallisiert: Ben Affleck übernimmt die männliche Hauptrolle im ersten Teil (der an The Town angelehnt werden soll), an seiner Seite in der weiblichen Hauptrolle Winona Ryder, darüber hinaus noch Jason Lee und Ryan Reynolds. Die hab ich beide unter anderem gewählt, weil ich sie schon mal mit Ben Affleck verwechselt hab (jeweils in Filmen, in denen er auch mitspielte; bei Jason Lee war es Dogma, bei Ryan Reynolds war es Smokin‘ Aces). Für den zweiten Teil ist mir bis dato nur Daniel Craig eingefallen. Ich hatte schon die Idee, seinen Charakter Craig Daniels zu nennen, als persiflierende Selbstreferenz. Sicher bin ich mir da allerdings noch nicht. Auf jeden Fall wollte ich, seit ich mir um diese Rolle Gedanken gemacht habe, jemanden, der etwas vom Appeal eines Steve McQueen hat. Und ich finde, dass Steve McQueen in der Verfolgungsszene in Bullitt durchaus faciale Überschneidungen mit Daniel Craig hatte.
Was mir im Moment reichliche Kopfschmerzen bereitet, ist der Einbau dieser Szene, die für den ersten Teil eigentlich als Erstes feststand. Und zwar war das die Endszene. Davon ausgehend haben sich die Ideen für den ersten Teil entwickelt, und jetzt krieg ich das nicht verknüpft, weil die Verknüpfungen, die mir einfallen, alle so … hanebüchen wirken. Also etwas, bei dem der Nostalgia Critic seine SIG Sauer ziehen würde.
Was allerdings auf jeden Fall kommen wird, sind haufenweise Filmzitate. Ich geb schon mal einen kleinen Vorgeschmack:
Die letzte Kameraeinstellung von Michael Clayton.
Das Musikstück aus Das Große Fressen.
Die ungefähre Optik aus The Town.
Das Duell aus Lucky Luke - Daisytown (1971).
Und das soll es jetzt erst mal gewesen sein. In Minecraft warten immer noch ein paar Bäume darauf, gefällt und neu angepflanzt zu werden.
Mir kommt da gerade eine Idee: Helena Bonham Carter.

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