Freitag, 6. Mai 2011

пятнадцать лет - Fünfzehn Jahre

Da dieser Blog in erster Linie besteht, um Einzelheiten zu diversen Samplern zu klären, ist es wieder an der Zeit, dem nachzukommen. Von den drei Samplern, die im Moment in der Mache sind (#3, #4 und #5), ist #5 fertig. Dabei ging es um ein Best-of der vergangenen fünfzehn Jahre, also aus jedem Jahr den besten Titel raussuchen.

Titel 01: Sheryl Crowe - Tomorrow never dies (1997)

Gäbe es diesen Titel nicht, man müsste ihn schreiben. Der Titelsong zum ersten Bond-Film, den ich gekuckt hab. Gut geeignet zum Aufstehen morgens.

Titel 02: Bodo Wartke - Ich trau mich nicht (1998)

„Dieses Lied ist von allen alten Liedern mit Abstand das älteste.“ Der Titel, der Bodo Wartke bekannt gemacht hat, und gleichzeitig eine Melodie, die er immer wieder gern einbringt (wir erinnern uns an diese Stelle aus „Warum nich‘“).

Titel 03: Die Fantastischen Vier - Millionen Legionen (1999)

Pures Gänsehautfeeling. Auch heute noch. Mal ehrlich, wie haben die das geschafft? Das dazugehörige Album mit dem Namen „4.99“ gibt es mittlerweile für 4,67 Euro.

Titel 04: Toploader - Dancing in the Moonlight (2000)

Den Titel hatte ich schon länger bei mir herumliegen. Endlich kann ich ihn verwenden.

Titel 05: Organic Audio - Nurega (2001)

Die After Race Party in The Fast and the Furious. Dieser Titel spielt dazu. Einsteigen und ganz weit weg fahren. Sich nicht aufhalten lassen.

Titel 06: Red Hot Chili Peppers - By the Way (2002)

Das war auch so ein Jahrgang, in dem ich nicht so recht wusste, was ich da nehmen sollte. War wohl nicht so Überblende. Aber was soll’s. Wenigstens hört man meine Audacity-Trickserei da nicht so sehr raus. Zumindest nicht die, die ich meine.

Titel 07: Yann Tiersen - Watching Lara (2003)

Good bye Lenin war so ziemlich der erste Film, bei dem ich mir den Filmmusikkomponisten gemerkt hab. Und der ist definitiv einer, den ich immer wieder gerne in Samplern verwende, insbesondere seine beiden bekanntesten Soundtracks.

Titel 08: La Caution - Thé à la Menthe (2004)

Ist das ein Tanz oder eine Akrobatik-Aufführung? Wenn man sich recht informiert, war das, was Vincent Cassel uns zu dieser Musik in Ocean’s Twelve vorgetanzt hat, eine Kampfsportart. Arr, Vincent Cassel … der jüngere Jack Nicholson Frankreichs.

Titel 09: Dropkick Murphys - I’m Shipping up to Boston (2005)

Bei den ganzen Soundtracks, die bisher gefallen sind, können wir auch gleich noch das Titelstück aus The Departed mit reinnehmen. Irish Folk Punk at its best.

Titel 10: Dendemann - Endlich Nichtschwimmer (2006)

Man tut ihm Unrecht, wenn man behauptet, dass nach Fanta4 nix Gutes im deutschen Hip Hop mehr kam. Seht euch auf jeden Fall das Musikvideo dazu an, total geil gemachte Stop Motion. (Auf youtube findet man das wohl eher nicht mehr, schaut auf myvideo nach.)

Titel 11: Linkin Park - Bleed it out (2007)

Man kann Minutes to Midnight als Anfang des künstlerischen Niederganges dieser Band betrachten, man kann sie damit verteidigen, dass sie sich einfach weiterentwickeln, und man kann sagen, dass dieser Track zu den Sahnestücken auf der Platte gehört.

Titel 12: Portishead - The Rip (2008)

Auch einer der Künstler, die ich gerne in die Sampler einfließen lasse. Macht den melancholischen Abschwung gut mit. Auch wenn der erst später so richtig einsetzen sollte.

Titel 13: Peter Fox - Schwarz zu blau (2009)

So, jetzt kommen wir so langsam in eine zeitliche Gegend, aus der ich fast keine gute Musik mehr kenne (außer vielleicht Soundtracks). Ist aber auch kein Wunder, wenn sich meine Eltern in den Charts inzwischen besser auskennen als ich selber.

Titel 14: Jay-Z feat. Alicia Keys - Empire State of Mind (2010)

Am liebsten hätte ich von Jay-Z 99 Problems oder Izzo verwendet, aber dann hätte hier eine Lücke geklafft (zur Erinnerung: Keinen Interpreten zweimal auf einem Sampler).

Titel 15: Herbert Grönemeyer - Schiffsverkehr (2011)

Der Anfang hat ein bisschen was von Rise up and Fight von Crippled Black Phoenix. Und dann nimmt es eine ganz eigene Schiene ein. Im laufenden Jahr das Beste.

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