Platz 3 von 6: Inglourious Basterds
--! ACHTUNG SPOILERWARNUNG!--
Und: Das könnte ein wenig länger dauern.
Ich versprach es bereits im anderen Artikel, dass der erste
Film, bei dem ich auf seinen Platz in meinem Ranking eingehen werde,
Inglourious Basterds ist. Quentin Tarantinos neuester Film (zumindest bis Ende
Januar 2013) ist zugleich sein kommerziell erfolgreichster und wird von vielen
Leuten als sein bislang bester angesehen. Dazu passt die letzte
Kameraeinstellung des Films, in welcher durch den Mund von Lt. Aldo Raine
ausgesprochen wird: „This could be my masterpiece.“ Viele stimmen damit
überein, ich nicht. Müsste ich in einem Satz zusammenfassen, weshalb
Inglourious Basterds bei mir keine höhere Platzierung genießt, so könnte ich
die ausstehende Antwort so ausdrücken: Dafür war er mir zu kurz. (dramatische
Pause) In der Tat ist das ein akzeptabler Satz, auch angesichts der Laufzeit
von satten zwei Stunden zwanzig. Aber der Reihe nach.
Inglourious Basterds hatte einen sehr langen Schreibprozess.
Die Gestalt dieses Prozesses merkt man ihm deutlich an. Auch wenn man es nach
der ersten Sichtung nicht notwendigerweise im Kopf behält, so ist dieser Film
doch angefüllt mit vielen Momenten, die sich zu einer Struktur verdichten.
Diese bilden dabei eine emotional sehr ausdiversifizierte Achterbahn; ganz
vorne zu nennen Col. Hans Landa. (Ich konnte mich gerade noch davon abhalten,
Obst. Hans Landa zu schreiben, denn Obst. war bis ’45 die gängige Abkürzung für
Oberst. Aber historischer Realismus ist ohnehin das, was der Film mit als
erstes über den Haufen schießt.) Er hat einen gnadenlos guten Job hingelegt,
und jedes Mal, als ich die Visage von Christoph Waltz hinterher gesehen habe,
dachte ich nur: Oh, was für ein mieses Dreckschwein. Und wenn allein sein
Anblick bei mir Unsicherheit hervorruft und das lediglich auf Grund einer
Rolle, die er gespielt hat, dann hat er einen zu Recht außerordentlich zu
nennenden Job gemacht. Der Oscar war mehr als nur gerechtfertigt, er war
notwendig.
Und mit diesem hohen Grad an schauspielerischer Kunst war er
stark verantwortlich für den Verlauf der genannten emotionalen Achterbahn. In
dem Moment, in dem er seine Leute im Haus der Familie LaPadite die Familie
Dreyfus unter den Dielen hinrichten lässt, fängt der erste extreme Ausschlag
an. Shosanna tut das einzig Richtige, nämlich rennen als wäre der Luzifer
höchstpersönlich hinter ihr her (was gar nicht mal irgendwo hergeholt ist) und
Landa zielt mit seiner P38 auf sie und hat dabei einen Gesichtsausdruck drauf,
als würde ihm die Erschießung der fliehenden Shosanna nicht wie ein Bestandteil
seines Auftrages vorkommen, sondern vielmehr als eine (ihm) willkommene
Herausforderung, die er von oben herablassend dann doch nicht annimmt, als wäre
sie die läppische 9 mm-Kugel gar nicht wert. Und ich dachte: Was für ein
Dreckarsch. Ich wünschte ihm die Welt des Schmerzes.
Direkt anschließend die hämische Reaktion: Die Basterds sind
unterwegs und holen zum Gegenschlag aus. Und sie sind darin mittlerweile
richtig gut. Die Aufregung Hitlers wirkt dagegen wie ein Kleinkind, dem die
Plastikschaufel, die ohnehin dem Kindergarten gehört, schon seit gestern nicht
zur Verfügung steht. Er taugt noch nicht einmal zu einem wahren Bösewicht in
dieser Darstellung, er ist vielmehr jemand, dem man keinen heroischen Tod,
sondern das Schicksal des Kollateralschadens wünscht. Aber seine Rolle im Krieg
wird es nicht erlauben. Was soll’s, so weit sind wir noch nicht. Wir waren noch
bei den Basterds und ihrer Dezimierungsaktion zu White Lightning von Charles
Bernstein. Und obgleich Werner, der erste zur Lage befragte Wehrmachtssoldat
(und damit nicht notwendigerweise Nazi), von Donny mit dem Baseballschläger
kaputtgeknüppelt wird, was manche Leute, die ich kenne, schon ziemlich heftig
fanden, fehlt mir irgendwie das Mitleid mit ihm, weil der Rundumschlag, den die
Basterds verteilen, gegenüber dem, was wir zuvor bei Landa sahen, eine zu große
Genugtuung ist. Und das, obwohl er (Werner) damit zu jemandem wird, der lieber
in den Tod geht als seine Prinzipien zu verraten. Das ist eine Prinzipientreue,
die eigentlich Ergriffenheit oder zumindest ein gewisses Maß an Mitgefühl
verlangt. Aber die Prinzipien an sich sind hinterfragbar, und das nicht zu
knapp, weshalb das Gefühl der Genugtuung überwiegt. Er wird damit zu einer Art
Stellvertreter für alle Verbrecher. Der darauffolgend befragte Soldat taugt auf
Grund seiner Charaktereigenschaften nicht für diese Rolle, darum muss er es
sein, der laufen gelassen wird.
Und so wechselt Inglourious Basterds, je nach gerade
beleuchtetem Charakter, zwischen verschiedenen Stimmungen hin und her, von
großer Betroffenheit (der Moment, in dem Zoller und Shosanna am Boden liegen)
und Abscheu (Hammersmark wird erwürgt) über heikle
„Oh-hoffentlich-schaffen-sie-es“-Momente (Gespräch mit Hellström in der Taverne
im Keller und Gespräch zwischen Shosanna und Landa) bis hin zur inneren
Erlösung (die Logen-Beleger im Kino werden kaputtgeschossen) und ehrlichem
Lachen wie bei
HUGO STIGLITZ
(hier Gitarrenriff aus Slaughter von Billy Preston einfügen)
Aber diese große Stärke von Inglourious Basterds, die
Verschiedenartigkeit seiner großen Momente, ist zugleich eine seiner größten
Schwächen. Denn: Die großen Momente definieren den Handlungsverlauf. Sie sind
diejenigen, die im Gedächtnis bleiben. Nur bleibt damit kaum Raum für die in
noch größerer Zahl vorhandenen kleinen Momente. Beispiel: Habt ihr Hellström,
der in der Taverne im Keller die Tarnung der Basterds auffliegen lässt, bereits
vorher im Film bemerkt? Ich erst bei der letzten Sichtung vor vier Tagen, und
das war mittlerweile so ungefähr die vierte Sichtung. Man sieht ihn zunächst,
als Shosanna vom Kino abgeholt wird, um den Kinowechsel zu besprechen, und dann
noch während des Gespräches. Erst später erblicken wir ihn in der Taverne in
einem Keller.
Goebbels: „Ich habe einem Wechsel des Veranstaltungsortes
nicht zugestimmt!“ Hellström (lakonisch): „Ist notiert.“
“Verzeihung, habe ich eventuell meine
Stiefel unter ihrem Bett vergessen?“
Und noch in derselben Szene zwei Sachen, die ich erst jetzt
gesehen habe: Lt. Archie Hicox muss seinen Aufenthaltsgrund angeben. Dabei gibt
es diese Einstellung:
„Jemand muss doch ihr Feuerzeug tragen.“
Nun gut, ich erinnerte mich daran, dass sein
Gesichtsausdruck gelegentlich von Ewan McGregor stammt. Das aber
wahrscheinlich, weil es mehrmals vorkam.
Your clones are very impressive. You must be very
proud.
Und eine Sache, die mir auffiel, weil ich eine sehr ähnliche
Situation inzwischen erlebt habe, als ich eine sehr ähnliche Formulierung
verwendet habe, war bei diesem Frame zu hören:
„Das dachte ich mir, dass sie mich nicht als
Störenfried ansehen. Mir scheint, der [Hicox] scheint einfach immun zu sein
gegen meinen Charme.“
Erwähnte ich schon die Deckenventilatoren im Kino? Ihr
Geräusch erinnert an den Flügelschlag von dem Viech, auf dem einer der neun
Nazgul in Herr der Ringe Teil 2 über den Sumpf flog, um den Ring aufzuspüren.
Man hört die Ventilatoren also nur, wenn einer der Flügel gerade herumrauscht.
Ich finde, dass das ein erwähnenswertes Detail ist, welches sich vormals auch
meiner Aufmerksamkeit entzog.
Und so geht das durch den ganzen Film hindurch. Gleichwohl
muss man dankbar sein für das pure Vorhandensein dieser kleinen Momente, denn
sie tragen wesentlich zum Aufbau der Atmosphären im Film bei. Sie tragen
größtenteils die komischen Zeitpunkte, aber da sie so kurz sind und damit von
den langen Momenten überschattet werden, bleiben sie nicht hängen. Hätte man
ihnen mehr Zeit eingeräumt, indem man mehr Szenen und Einstellungen eingebaut
hätte, in die man sie verlagert hätte, um sich dort zu entfalten, wären sie
möglicherweise haften geblieben. Mich stört dabei nicht unbedingt, dass nicht
alle Momente haften bleiben. Das sieht man bei vielen anderen Filmen auch, wie
zum Beispiel Hot Fuzz oder Shaun of the Dead. Was mich stört, ist, dass diese
kleinen Momente so unauffällig untergebracht sind und es daher so viele Sichtungen
benötigt, bis sie doch steckenbleiben. Es wäre mir daher durchaus lieber
gewesen, wenn Tarantino das Skript nicht so radikal gekürzt hätte (es waren
angeblich um die 220 Seiten; das Taschenbuch auf amazon hat 176, aber das ist
im A5-Format). Laut eigener Aussage hätte es für drei Filme gereicht. Nun gut,
ein Dreiteiler wäre in der Tat eine zu große Nummer, aber einen Zweiteiler
hätte ich mir gut vorstellen können. Nun könnte man einwerfen, dass das eine
Kopie der Idee von Kill Bill war. Dem möchte ich entgegnen, dass ich mich auch
so schon deutlich an Kill Bill erinnert fühlte. Da wird das Aufteilen in zwei
Teile nun auch keine solche Rolle spielen. Diese Erinnerung war besonders
deutlich an den Stellen, an denen Personen vorgestellt wurden, die schriftliche
Fixierung war im Grunde genommen dieselbe. Dann folgte eine kurze Szene, bei
der die (abfälligen) Eigenschaften der Person zu Tage kommen, ohne dass darüber
jemand sprechen möchte (einschließlich des Erzählers). Andererseits war das in
Kill Bill eine gut funktionierende Sache, und wenn man Merkmale aus einem
eigenen Werk übernimmt, weil sie funktioniert haben, dann ist das eine Sache,
die ich gutheißen kann, und wenn mich daran etwas stört und ich es nicht mehr
so gut finde, dann lässt es ich verschmerzen. Das ist also eher eine subjektive
Angelegenheit, weil mir aus Tarantinos Werk kein ähnliches Beispiel einfällt.
Aber wir waren noch bei den kleinen Momenten. Und dass diese
zu schnell in Vergessenheit geraten, liegt, wie besprochen, an der Dominanz der
großen Momente, die die Handlung festlegen, darüber hinaus an der schieren
Masse, und daran, dass sie die Stimmung zu schnell ändern, so dass sie kaum
über einen längeren Zeitraum eine stabile Entwicklung durchläuft. Diese stabile
Entwicklung möchte ich mal beispielhaft an Hugo Stiglitz durchexerzieren, und
zwar deshalb, weil das in zu kurzer Form meine unbefriedigende Antwort auf die
damalige Frage von Wiebque war (wie ich den Film fand, nur so zur Erinnerung).
Hugo Stiglitz wird uns in der wohl epischsten Art
vorgestellt, wie es bis dato in einem Tarantino zu sehen war. Es grenzt an
einen Big Lipped Alligator Moment, wie That Guy with the Glasses es nennen
würde. Pikant daran ist, dass später im Film tatsächlich so ein Moment
auftaucht, nämlich der Satz DASISEINBINGOOOOUUUUUU!!!! Zur Entfaltung der in
solche Falten gelegten Stirnen, die sich mir offenbaren, wonach keiner der
Anwesenden weiß, was ein Big Lipped Allogator Moment ist: Das ist ein Moment in
einer Filmhandlung, den die Figuren bewusst als solchen erleben. Er kommt
mitten aus dem Nirgendwo, ist komplett bescheuert, trägt nichts zur Handlung bei
und wird auch nie wieder erwähnt. Das trifft auf das Bingo zu. Der Name dieser
Momentenklasse kommt aus irgendeinem Animationsfilm, an dem ein Alligator auf
einmal aufkreuzt und ein Liedchen singt. So ähnlich kam es auch in dem Film
Ferngully vor, als ein in den Farben des Gulf Racing Teams lackiertes … Vieh
auf einmal auftauchte und so sexy wie möglich darüber singt, wie es den
Hauptcharakter zu verspeisen gedenkt. Ich schweife ab. Hugo Stiglitz wird uns
sehr erinnerungswürdig vorgestellt (großer Moment, ihr wisst schon) und dann
sehen wir ihn in der Taverne in der Ecke sitzen. Dann feuert er zwei coole
Sprüche und sechs Kugeln aus seiner Walther PPK ab und dann ist er tot. Das war
es. Das war der Hugo-Stiglitz-Subplot. Er starb verdammt nochmal zu früh. Das
war möglicherweise ein bewusstes Brechen seitens Tarantino mit der
Erwartungshaltung, indem er jemanden exposiert und nach zehn Minuten wieder
abtreten lässt nach dem Motto: „ÄTSCH ich hab euch veräppelt.“ Aber ich mag so
etwas nicht. In einem gestreckten Film wäre für ihn mehr Platz gewesen. Aber
woher kommt eigentlich die Erwartungshaltung? Möglicherweise von der total
tollen Eröffnung des Charakters, möglicherweise von der Bekanntheit von Til
Schweiger. Frage jemanden, ob er Til Schweiger kenne, und jeder wird
ausnahmslos sagen: „Ja, das ist doch der aus und so weiter und so fort.“ Zum
Vergleich: Christoph Waltz kannte vor diesem Film keiner. Und das ist
aufgerundet. Er ist aber einer der wichtigsten Charaktere. Aber vielleicht war
der Charakter von Stiglitz auch nicht für mehr Auftritte geeignet.
Und noch eine ganz andere Sache geht unter: Die Basterds
planen, die Nazi-Elite samt und sonders auszuräuchern. Shosanna plant im Grunde
genommen genau das Gleiche. Nur die zwei im Kino anwesenden Basterds sind
überhaupt in der Lage, davon Kenntnis zu erhalten. Shosanna erfährt nichts vom
parallel ablaufenden Attentat, weil sie zwischendrin stirbt. Die Tragik, die
dahinter steckt, ist kaum zu spüren, obgleich die Dopplung in Werbetexten
gelegentlich explizit erwähnt wird. Vielleicht soll aber gerade dadurch, dass
sie sich so zurücknimmt, diese Tragik aufrechterhalten werden, wenn doch mal
einer darüber stolpert. Wenn ich mir das gerade so vorstelle, würde das unpassend
wirken, wenn man diese Konstruktion gesondert herausstellen würde. Das gezielte
Weglassen einer Betonung gibt ihr eben genau die Betonung, die sie in Anspruch
nehmen sollte. Es war also in diesem Fall vielleicht eine gezielte Vergesslichkeit.
Gleichwohl versteht es der Film, lustig zu sein, in den unmöglichsten
Momenten. Während „Stolz der Nation“ im Kino läuft, meint Hitler zu Goebbels,
dass dies sein bis dato bester Film ist. Die bis auf das äußerste gerührte
Reaktion von Goebbels ist einfach ein Brüller, wie er fast in Tränen ausbricht
ob dieses von höchster Stelle kommenden Kompliments. Und das Gespräch der
gefälschten Italiener mit Landa hat nicht ohne Grund eigene Videos bei Youtube
gefunden. Landa, der perfektes Italienisch spricht, quasselt die Amidialekte an
die Wand. Und kurz zuvor machen Antonio Marghereti und Dominic Decocco die dazu
passenden Handbewegungen. Hi’arious würde es Aldo Raine nennen, wäre er nicht
in dieser Situation. Und noch eine Sache, die auch ein bisschen untergegangen
ist (es sei denn, man hat den Soundtrack): Die Montage mit den Vorbereitungen
von Shosanna für den Anschlag und die dazu unterlegte, eigentlich komplett unpassende
Mucke.
It’s the Jungle. Welcome to the Jungle. It gets worse here every day.
All das trägt zu einer grandiosen Atmosphäre bei. Ich würde
sagen, dass diese im Mittelteil am stärksten ist. Am Anfang überwiegt der
Schockeffekt und das Ende gleicht einem Blutrausch. Ich mag den Mittelteil,
also Kapitel zwei, besonders drei und die vier. Auch wenn man es zu schnell
vergisst und Hugo Stiglitz zu schnell von der Bühne tritt. Wie sehr es der Film
vermag, eine Atmosphäre aufzubauen, will ich an einem Beispiel demonstrieren:
Am Tag, nachdem wir Inglourious Basterds im Kino sahen, suchte ich bei Youtube
nach Stücken aus dem Soundtrack, wahrscheinlich Green Leaves of Summer, das
Eröffnungsstück. Bei meiner Suche traf ich auf ein Inglourious Basterds-Lied
von Vitaliy Zavadskyy, welches mir sehr gut gefiel. So versuchte ich,
herauszufinden, an welcher Stelle im Film es lief. Ich fand es nicht heraus.
Weil es überhaupt nicht im Film vorkam. Es stellte sich heraus, dass Vitaliy
Zavadskyy ein junger Songschreiber ist, der zu einem Film ein atmosphärisch
passendes Stück schreibt und einspielt und das auf seinem Kanal Vitaliiii
(hinten mit vier i, das sieht man so schlecht) online stellt. So hatte er auch
extra für Inglourious Basterds ein Stück geschrieben. Über dieses stolperte ich
also, und ich nahm, basierend auf dem Klang und der eingängigen Melodie wie
selbstverständlich an, dass es ein Teil des Soundtracks war. Das Stück lässt sich
hier
hören. Eine solche Identifizierung mit einem anderen Werk funktioniert nur,
wenn wohldefinierte Eindrücke vorliegen, und das hat Inglourious Basterds mit
seiner Atmosphäre sehr gut hinbekommen.
---------------------xxx---------------------
Kommen wir zu einem Fazit: Inglourious Basterds ist
zweifellos ein guter Film. Er versteht es, einen gewissen Grundton überzeugend
aufzubauen, übernimmt sich dabei allerdings mit vielen einzelnen Eindrücken,
die mehr Raum vertragen würden. Strukturell spielt er mit dem Zuschauer und
bleibt stets unberechenbar. Seine Fülle macht ihn (meiner Meinung nach) nicht
unbedingt zum besten Film von Quentin Tarantino, aber mit hoher
Wahrscheinlichkeit zu demjenigen, über den man am meisten erzählen will.
AUF DIE VERGANGENEN ZEHN JAHRE MIT WIEBQUE! MÖGEN SIE
NOCH LANGE SO WEITERGEHEN!





Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen