So, hab mir jetzt endlich mal, nachdem sie seit einem Jahr draußen ist, die aktuelle Dende-Platte namens Vom Vintage verweht bestellt. Und zwar in der Limited Edition, weil die aus irgendeinem Grund billiger ist. Erwähnt wurde das Ding bereits hier. Wenn die dann da ist, kuck ich mal nach, ob ich nicht doch noch ein passendes Bandshirt finde. Bis dato hab ich nur eins von Melotron, dabei sollten noch einige andere hier rumhängen, oder lieber doch nicht. Ich hab‘s mir jetzt anders überlegt. Nicht zuletzt, da es doof aussieht, wenn ich in einem Angelo Badalamenti-Shirt antanze.
Da wäre es wertvoller, mit wüstem Gekritzel ein Inlay für besides hinzublättern, jetzt da die Cover- und Rückseitenmotive feststehen, mir aber für die erste Platte noch ein Inlay fehlt. Da werden in der Bearbeitung mal mehrere Schichten zusammenkommen, könnte aufwändig werden.
Immer weiter. Konzentrieren auf das, was vor einem liegt, danach abdüsen und beim Festival dabei sein. Die selbst gestellte Erwartung nicht erfüllen. Also davon abrücken, so gut es geht, dann klappt es am besten. Und danach? Danach kommt erst mal eine Weile nichts, und das gilt es mit Nützlichem auszufüllen. Inwiefern das jetzt nützlich ist, darüber muss noch entschieden werden. Damit sind allerdings diesmal keine allein stattfindenden Kreativprozesse gemeint. Es sind Abschweifungen, Zweisamkeiten, Wortkämpfe, und diesmal nicht im Comix, sondern im Zug, auf der Straße, nicht in der Uni, aber irgendwie schon, aus anderen Richtungen kommend, in Foren, in Leserbriefen, im ICQ, am Hafen … im Verein. Nur was für einer? Mit dem Schwimmen bin ich durch, von den anderen Sportarten interessieren mich nur Langstreckenrennen und Snooker. Gibt’s keine Vereine.
Aber was soll das Lamentieren. Hatten wir hier schon zur Genüge. Was bringt ein Wortkampf, wenn er zu nervös geführt wird.
Man, zur Hölle noch eins, was ist das? Ist es Zukunftsangst? Angst, Erwartungen nicht zu erfüllen? Arschlecken Erwartungen, die hab ich in früheren Jahren regelmäßig übertroffen, da kann ich es mir leisten, einen Scheiss auf einige Meinungen zu geben.
Wir werden ja sehen, wohin diese bewaffnende Ehrlichkeit führt. Und wo man mit gefälschter Schauspielkunst landet. Und dass ein Entzug nötig sein wird. Verdammt nochmal.
Aber irgendwann kommt jemand mit genügend Gemeinsamkeiten, allein schon von der Wahrscheinlichkeit her.
Ich bin auf der Suche nach ... sie wissen schon.
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