Im ersten Teil geht es darum, wie zwei Leute sich einen luxuriöseren Lebensstil besorgen, indem sie in Häuser einziehen, die zu diesem Zeitpunkt anderen Leuten gehören, die dort aber derzeit nicht leben, sei es, weil es sich dabei um deren Ferienresidenz handelt, sei es, weil sie mehrere Wohnungen besitzen oder sie gerade verreist sind. Darüber hinaus besorgen sie sich ab und zu einen neuen Wagen, entsprechend der Situation mindestens ein Modell aus der oberen Mittelklasse. Nebenbei haben sie auch einen regulären Wohnsitz in einer nicht ganz so guten Gegend und reguläre Jobs, also so wie in The Town, an den das ja angelehnt sein soll. Dabei bewegen sie sich im US-Bundesstaat Vermont, der sich im Norden an der Ostküste befindet. Den Bundesstaat hab ich gewählt, weil es einer der wenigen Staaten ist, in denen es keine Todesstrafe gibt und in denen man Schusswaffen offen tragen darf. Denn dass deren Vorgehen nicht unbedingt erwünscht ist, wissen die beiden. Und im Notfall will man nicht erst abwägen müssen, ob man die letzte Impfung riskieren muss.
Irgendwann wird es ihnen in Vermont dann aber doch zu heiß (vermutlich weil sie zu viele Karren geklaut haben; natürlich reinigen sie die Fahrzeuge akribisch, bevor sie die zurücklassen), so dass sie nach New Mexico reisen (mit Fahrzeugen, die ihnen gehören, ich dachte da an einen 59er El Camino oder einen 57er Cadillac) und von dort aus weiter reisen nach Kalifornien (wo es allerdings die Todesstrafe noch gibt). Ich bin mir momentan noch nicht sicher, ob sie es wirklich bis nach Kalifornien schaffen, denn mittendrin begegnen sie dem Antagonisten und dann überschlägt sich alles und die zwei müssen notgedrungen zur Selbstverteidigung ihre Schusswaffen einsetzen. Wie das verknüpft werden soll, weiß ich momentan noch nicht hundertprozentig, aber die Idee, dass ihre Vergangenheit (vor den Geschehnissen im Film) sie einholt, ist bekloppt. Zu ausgelutscht. Zu trivial. Ich brauche etwas, das realistisch ist. Die momentane Idee lautet, dass sie irgendwann im Film aus Versehen ein Fahrzeug stehlen, welches von der DEA überwacht wird, also von der Drogenfahndung. Das macht Sinn, da New Mexico ja in der Nähe von … aber damit bekräftige ich zurzeit nur unnötig Klischees. Das erklärende Detail nehme ich nur rein, wenn es wirklich belegbar ist. Und wenn nicht: Es gibt haufenweise andere Behörden, die irgendwelche überwachenden Tätigkeiten wahrnehmen können. Möglich ist auch, dass sie den Wagen von jemandem stehlen und der dann zufällig gerade vor Ort ist und sie den notgedrungen mitnehmen und dann irgendwo aussetzen müssen, mit 50 Dollar und einer Flasche Wasser und einem ziemlichen Fußmarsch bis zum nächsten Telefon. Und dass der dann ein Anwalt oder ein Cop oder etwas in der Richtung ist. Jedenfalls eskaliert die Situation dann am Ende. Es wird auch schwierig werden, von den Längen her die Balance zu halten zwischen dem Abschnitt, in dem es um die Hausbesetzungen geht, und dem Teil, in welchem alles aus dem Ruder läuft und ihre einstudierten Backupsysteme greifen. Der Teil endet dann weiter im Norden, vielleicht in Kanada oder in Minnesota oder North Dakota. Damit sieht das Ende wiederum so ähnlich aus wie in The Town, allerdings mit einem Unterschied, den ich hier noch unerwähnt lassen möchte.
Im zweiten Film geht es ebenfalls darum, sich etwas zu beschaffen, was so eigentlich nicht vorgesehen ist. Wieder zwei Leute, und die versuchen nun, dem Urlaub auf den Malediven das Prädikat zu geben, welches einem die offiziellen Stellen nicht geben können: unabhängig. Wenn man auf den Malediven Urlaub machen will, ist man gewissermaßen an das Resort gebunden, in welchem man sich aufhält. Ein spontaner Wechsel auf eine andere Insel oder gar ein Austausch mit der Bevölkerung sind unmöglich. Daher machen die beiden es auf ihre eigene Art und Weise, indem sie mit der Yacht auf eigene Faust auf eine unbewohnte Insel fahren und ihren Urlaub dort im Geheimen machen. Das ist so das Ziel, um das es in diesem Film geht, aber da das nicht genug Stoff für anderthalb Stunden hergibt, kommt noch haufenweise was zur Vorgeschichte, beispielsweise, dass der Charakter, den Daniel Craig spielt, christlich ist und an einer Stelle so etwas sagt wie „… Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Damit haben wir unser erstes Zitat in Anlehnung an James Dean, und da bietet es sich an, in der Szene einen Porsche einzusetzen, der auch im ersten Teil auftaucht. In der englischen Fassung müsste er dann entsprechend sagen „… my Lord, forgive those sinners, although they rebel without a case.“ Weil der englische Originaltitel „Rebel without a Case“ lautet. Jaja, ich will mein eigener Synchronregisseur sein.
Wenn sie dann mit ihrem Urlaub fertig sind, fahren sie mit dem Boot wieder weg und die Endeinstellung sieht dann so aus wie die in Michael Clayton. Und dazu läuft Tosca - John Tomes.
So ungefähr sieht die Handlung aus. Und der zweite Teil wird genutzt, um die Hintergründe vom ersten Teil aufzuklären. Unter anderem wie bei dem bereits erwähnten James Dean-Porsche.
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